Tim Mälzer: Vom Digital-Muffel zum Social-Media-Star mit Kochvideos und Podcasts
Toralf ZänkerTim Mälzer: Vom Digital-Muffel zum Social-Media-Star mit Kochvideos und Podcasts
Starkoch Tim Mälzer ist seit langem ein bekanntes Gesicht im deutschen Fernsehen und unterhält sein Publikum mit Kochsendungen. Mit seiner unverkrampten Art hat er einmal zugegeben, wenig Erfahrung mit digitalen Werkzeugen zu haben. Seine ehrlichen Aussagen über Technik lösten bei Fans und Kritikern gleichermaßen gemischte Reaktionen aus.
Schon 2020 gestand Mälzer offen, noch nie eine E-Mail geschrieben zu haben und sein Smartphone nur zum Telefonieren zu nutzen. Er erklärte sogar, keine Emojis zu verwenden und lieber von Hand zu schreiben. Seine mangelnden Tippfähigkeiten wurden später in einem TV-Auftritt deutlich, als eine 85-jährige Frau ihn mit 910 Anschlägen in nur zwei Minuten deutlich übertrumpfte.
Trotz anfänglicher Schwierigkeiten hat Mälzer seine digitale Präsenz seitdem deutlich ausgebaut. Er startete seinen YouTube-Kanal Mälzers Küche, auf dem er Kochvideos teilt. Auch auf Social Media ist er mittlerweile aktiv – mit regelmäßigen Beiträgen auf Instagram und TikTok, darunter Reels und Livestreams. Weitere Schritte waren die Entwicklung seiner eigenen Rezept-App Mälzer Rezepte, eine Kooperation mit Twitch für Live-Kochshows sowie der Start eines wöchentlichen Podcasts namens Mälzer redet Klartext.
Obwohl er nach wie vor handschriftliche Notizen bevorzugt, hat er Fortschritte gemacht – etwa bei der Nutzung von WhatsApp-Sprachnachrichten. Sein sich wandelnder Umgang mit Technik sorgt weiterhin für Aufmerksamkeit: Manche Zuschauer loben seine Authentizität, andere hinterfragen seine digitale Zurückhaltung.
Mälzers Weg vom Digital-Muffel zur aktiven Online-Präsenz zeigt eine deutliche Veränderung in seinem Verhältnis zur Technik. Seine wachsenden Plattformen bieten Fans nun mehr Möglichkeiten, mit seinem kulinarischen Schaffen und seinen Kommentaren in Kontakt zu treten. Die Entwicklung des Kochs spiegelt dabei einen größeren Wandel wider – nämlich wie Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens sich an moderne Kommunikation anpassen.






