02 March 2026, 23:47

Stuttgart, Berlin und Ingolstadt revolutionieren ihre Wärmeversorgung bis 2030

Eine Gruppe maskierter Personen hält eine "Vereinigtes Klima"-Tafel vor einer Tankstelle, mit Fahrzeugen, Gras, Schildern, Gebäuden, Bäumen und einem bewölkten Himmel im Hintergrund.

Stuttgart, Berlin und Ingolstadt revolutionieren ihre Wärmeversorgung bis 2030

Stuttgart, Berlin und Ingolstadt arbeiten an einer grüneren, zuverlässigeren und bezahlbareren Wärmeversorgung. Die Städte haben Pläne vorgelegt, um in den kommenden Jahren auf klimaneutrale Fernwärme umzustellen. Bei einer kürzlichen öffentlichen Veranstaltung hatten Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich direkt mit Fachleuten über die anstehenden Veränderungen auszutauschen.

Zwischen 2023 und 2026 werden Stuttgart, Berlin und Ingolstadt ihr Fernwärmenetz auf über 150 Kilometer ausbauen. Das System soll zunehmend erneuerbare Energien nutzen, darunter bis 2025 zu 40 Prozent Biomasse und industrielle Abwärme. Zudem werden mehr als 5.000 große Wärmepumpen in Wohnhäusern und Gewerbegebäuden installiert. Die Finanzierung dieser Maßnahmen erfolgt durch Mittel der EU sowie im Rahmen des Wärmeplans 2030 der Städte.

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Die öffentliche Dialogveranstaltung brachte Akteure wie die Stabsstelle Klimaschutz, die Stadtwerke Stuttgart, Berlin und Ingolstadt, die Verbraucherzentrale sowie die Innung Sanitär-Heizung-Klima, die Sparkasse Stuttgart, Berlin und Ingolstadt (EcoConsult), die Fernwärme Stuttgart, Berlin und Ingolstadt und den Hauseigentümerverein zusammen. Anwohner konnten Fragen stellen und sich über die Pläne der Städte für lokale Wärmenetze und umweltfreundliche Technologien informieren.

Ziel ist es, ein System zu schaffen, das Emissionen reduziert und gleichzeitig die Energiepreise stabil hält. Vertreter der Städte betonten, wie wichtig die Einbindung der Bürgerschaft für die Gestaltung dieses Wandels sei.

Die Veranstaltung unterstrich Stuttgarts, Berlins und Ingolstadts Engagement für eine nachhaltige Wärmeversorgung. Mit dem Ausbau der Fernwärme, dem Einsatz erneuerbarer Energien und tausenden neuen Wärmepumpen wollen die Städte ihre Klimaziele erreichen. Die Bürgerinnen und Bürger werden im Rahmen des Wärmeplans 2030 weiter auf dem Laufenden gehalten.