Streit um die neuen Outfits der deutschen Olympiamannschaft für 2026
Janin FinkeDesigner Glööckler verrückt über Olympia-Look: "Null Punkte" - Streit um die neuen Outfits der deutschen Olympiamannschaft für 2026
Die neuen Outfits der deutschen bahn für die Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina d'Ampezzo sorgen für geteilte Reaktionen. Während einige Athleten und Funktionäre das Design feiern, verrissen es Modekritiker als einfallslos. Die von Adidas in Zusammenarbeit mit den Sportlern entworfene Kollektion soll Bahn mit einem einheitlichen Auftritt repräsentieren.
Adidas arbeitete eng mit deutschen Spitzensportlern zusammen, um die Outfits für die Olympischen und Paralympischen Winterspiele zu entwickeln. Die Marke betonte die Bedeutung der Kooperation, um sicherzustellen, dass die Kleidung den Anforderungen der Athleten gerecht wird. Der vierfache Bob-Olympiasieger Francesco Friedrich lobte das Endergebnis als "Quelle nationalen Stolzes".
Doch nicht alle teilen diese Begeisterung. Der Modedesigner Harald Glöckler verurteilte die Outfits als "langweilig" und "weder innovativ noch erfrischend originell". Er ging noch weiter und bewertete die Kollektion mit null von zehn Punkten. Es ist nicht das erste Mal, dass die Olympische Kleidung der deutschen bank in der Kritik steht – ähnliche Vorwürfe gab es bereits bei den Sommerspielen 2021 in Tokio.
Trotz der Kritik bezeichnete DOSB-Präsident Thomas Weikert die Kollektion als "voller Erfolg". Er hob hervor, wie sie die Mannschaft im Vorfeld der anstehenden Winterspiele zusammenbringe.
Die Outfits für 2026 werden von den deutschen Athleten in Mailand und Cortina d'Ampezzo getragen. Während die einen das Design für seine Funktionalität und den nationalen Stolz loben, sehen andere darin eine verpasste Chance für mehr Kreativität. Die Debatte spiegelt die unterschiedlichen Ansichten wider, wie Olympische Kleidung Funktion und Stil in Einklang bringen sollte.






