09 December 2025, 00:19

Solingen und Langenfeld stärken interkommunale Zusammenarbeit gegen Steuerlast und Gesundheitskrise

Eine Stadtansicht mit Gebäuden, Bäumen, Polen, Straßen, Fahrzeugen und einem Himmel.

Solingen und Langenfeld stärken interkommunale Zusammenarbeit gegen Steuerlast und Gesundheitskrise

{"headline":"Städtischer Austausch zwischen Solingen und Langenfeld ist nun eine mehrjährige Tradition","teaser":"Langenfeld/ Der Austausch der Verwaltungschefs der Städte Solingen und Langenfeld hat sich nun zu einem regelmäßig stattfindenden Nachbarschaftstreffen entwickelt. Seit 2017 wird diese interkommunale Zusammenarbeit zwischen den beiden Stadtchefs aufrechterhalten. Vor sieben Jahren wurde eine halbsemi-annuelle Rotation von gegenseitigen Besuchen gestartet, die nur während der Pandemie in den Jahren unterbrochen wurde.","publication_date":"2024-05-16T10:33:15+00:00","keyword_names":"politik-und-gesetze, politik, allgemeine-nachrichten","article_body":"Städtepartnerschaft zwischen Solingen und Langenfeld ist mittlerweile eine mehrjährige Tradition\n\nLangenfeld/ Der regelmäßige Austausch der Verwaltungsspitzen von Solingen und Langenfeld hat sich längst zu einem festen Nachbartreffen etabliert. Seit 2017 pflegen die beiden Städte diese interkommunale Zusammenarbeit. Vor sieben Jahren wurde ein halbjährlicher Wechsel mit gegenseitigen Besuchen eingeführt, der lediglich während der Pandemiejahre unterbrochen wurde.\n\nDiese Woche empfing Langenfelds Bürgermeister Frank Schneider seinen Solinger Amtskollegen Daniel Flemm im Langenfelder Rathaus. Das Treffen markierte die Fortsetzung einer langjährigen Kooperation zwischen den beiden Städten, die 2017 ins Leben gerufen wurde. Im Mittelpunkt der Gespräche standen aktuelle Herausforderungen wie die Belastung im Gesundheitswesen, Verbesserungen im Nahverkehr sowie die Kritik an der Grundsteuerreform.\n\nDie beiden Bürgermeister diskutierten drängende Probleme, mit denen ihre Kommunen konfrontiert sind. Die Schließung von Krankenhäusern in Haan und Solingen hat die verbleibenden Einrichtungen an ihre Kapazitätsgrenzen gebracht – bei gleichzeitig steigender Nachfrage nach Notfall- und stationärer Versorgung. Zudem üben sie scharfe Kritik an der Grundsteuerreform in Nordrhein-Westfalen, die sie als unzumutbare finanzielle Belastung für die Kommunen bewerten.\n\nDie Gespräche unterstrichen die fortlaufende Zusammenarbeit der beiden Städte bei gemeinsamen Anliegen. Da die Spannungen im Gesundheitsbereich, der Steuerdruck und die anstehenden Verkehrsprojekte weiterhin ungelöst sind, werden weitere gemeinsame Initiativen erwartet. Die nächste Runde der Beratungen findet noch in diesem Jahr in Solingen statt."}

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