19 February 2026, 14:42

Solingen-Prozess: Frau soll bei brutalen Bankraub mit 500.000 Euro Geiseln bewacht haben

Eine Gruppe von Menschen drinnen, einer hält eine Waffe, mit Text oben und unten: "Der große Zugraub - Trouching a Terrible Tough".

Solingen-Prozess: Frau soll bei brutalen Bankraub mit 500.000 Euro Geiseln bewacht haben

Eine 41-jährige Frau muss sich wegen ihrer mutmaßlichen Beteiligung an einem brutalen Banküberfall vor Gericht verantworten, der sich vor fünf Jahren in Solingen ereignete. Bei dem Vorfall war ein Sicherheitsteam damit beschäftigt, Geldautomaten aufzufüllen, als bewaffnete Angreifer zuschlugen und mit mehr als 500.000 Euro flüchteten. Den Ermittlungsbehörden zufolge fungierte die Angeklagte als Komplizin, indem sie während des Raubs eine Bankangestellte bewachte.

Der Überfall ereignete sich im Januar 2019 in einer Filiale der Sparkasse in Solingen. Ein Sicherheitstrupp war damit beschäftigt, die Geldautomaten nachzufüllen, als sich einer der Wächter als Täter entpuppte. Mehrere Angreifer brachen daraufhin die Geldkassetten auf und erbeuteten rund eine halbe Million Euro.

Laut Staatsanwaltschaft hielt die Angeklagte eine Mitarbeiterin der Sparkasse als Geisel fest, während die anderen Komplizen das Opfer überwältigten und fesselten. Ermittler beschlagnahmten später über 340.000 Euro der Beute in der Wohnung der Beschuldigten. Auch ihr Ehemann steht im Verdacht, in die Straftat verwickelt zu sein.

Nach dem Überfall floh die Frau aus Deutschland. Bei ihrer Wiedereinreise wurde sie 2024 festgenommen.

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Im Mittelpunkt des Prozesses steht die mutmaßliche Rolle der Angeklagten bei dem Raub, darunter die Bewachung der Bankangestellten und die Unterstützung der Flucht. Bei einer Verurteilung droht ihr eine lange Haftstrafe. Die Ermittlungen dauern an, wobei die Behörden weiterhin die mögliche Beteiligung ihres Mannes prüfen.