Solingen diskutiert Zukunft der Wohlfahrtsverbände beim Paritätischen Neujahrsempfang
Salvatore HarloffSolingen diskutiert Zukunft der Wohlfahrtsverbände beim Paritätischen Neujahrsempfang
Paritätischer Wohlfahrtsverband veranstaltet Neujahrsempfang in Solingen
Diese Woche richtete der Paritätische Wohlfahrtsverband seinen jährlichen Neujahrsempfang in Solingen aus. Die Veranstaltung brachte Kommunal- und Landespolitiker zusammen, um über die Rolle unabhängiger Wohlfahrtsdienste in der Region Bergisches Städtedreieck zu diskutieren. Die Redner betonten die Notwendigkeit verlässlicher Finanzierung, um die langfristige Zukunftsfähigkeit der Einrichtungen zu sichern.
Die Vorsitzende des Solinger Verbandsteils, Dorothee Daun, eröffnete den Empfang. Ioanna Zacharaki, zweite stellvertretende Bürgermeisterin Solingens, begrüßte die Gäste im Namen von Oberbürgermeister Daniel Flemm. Zu den Anwesenden zählten auch Josef Neumann, Landtagsabgeordneter und Kuratoriumsmitglied der NRW-Sozialstiftung, sowie weitere Vertreter aus Politik und Wohlfahrtsorganisationen.
Dr. Marc Herbrand von der Bergischen Universität Wuppertal präsentierte Erkenntnisse aus einer aktuellen Studie. Seine Forschung untersuchte die wirtschaftliche Bedeutung unabhängiger Wohlfahrtsverbände in der Region. Die Studie zeigte, dass ein erheblicher Teil der Beschäftigten im Sozialsektor bei Mitgliedern der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege angestellt ist. Allerdings gebe es keine öffentlich zugänglichen Daten zu Beschäftigungstrends in diesen Einrichtungen der letzten fünf Jahre.
Der Verband und seine Partner setzen sich weiterhin für Chancengleichheit, gesellschaftliche Teilhabe und hohe Standards in der Pflege ein. Die Teilnehmer waren sich einig, dass stabile Landesförderung entscheidend ist, um diese Leistungen auch künftig aufrechterhalten zu können.
Der Empfang unterstrich den unverzichtbaren Beitrag unabhängiger Wohlfahrtsdienste für eine gerechte und funktionsfähige Gesellschaft. Ohne kontinuierliche finanzielle Unterstützung, warnten die Veranstalter, könnte die Fähigkeit des Sektors, essenzielle Versorgungsleistungen zu erbringen, gefährdet sein. Nun liege es an den politischen Entscheidungsträgern, nachhaltige Lösungen zu schaffen.






