21 December 2025, 04:28

Skate Park: 'Old Franken Forest' beschwert sich, Stadt kontert

Eine Straße mit skatenden Menschen, geparkten Fahrzeugen und Häusern und Bäumen im Hintergrund.

Skate Park: 'Old Franken Forest' beschwert sich, Stadt kontert

Skatepark: „Alter Frankenforst“ klagt, Stadt widerspricht

Vorbemerkung Wie erwartet gibt es Widerstand der Anwohner gegen die geplante Sanierung des Skateparks an der Saalemühle. Die Bürgerinitiative „Alter Frankenforst“ begründet ihre Beschwerde mit einer Vielzahl von Kritikpunkten – die Stadtverwaltung hält dagegen.

Veröffentlichungsdatum 19. Dezember 2025, 17:37 Uhr

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Schlagwörter Politik und Gesetzgebung, Kommunalpolitik, Allgemeine Nachrichten

Artikeltext Die geplante Sanierung des Skateparks an der Saalemühle für 1,2 Millionen Euro ist vorerst gestoppt, nachdem eine Bürgerinitiative rechtliche Schritte eingeleitet hat. Der lokale Umweltverband Alt-Frankenforst e.V. reichte 2024 Klage ein, woraufhin ein Gericht im Dezember 2025 den Baustopp anordnete. Die Initiative argumentiert, das Projekt gefährde die geschützte Landschaft und berücksichtige Lärmbedenken nicht ausreichend.

Das Gelände der Saalemühle dient sowohl als geschützte Naturfläche als auch als beliebtes Naherholungsgebiet für Anwohner. Alt-Frankenforst e.V., nach Umweltrecht als Hüter des Gebiets anerkannt, behauptet, die ursprünglichen Skate-Elemente seien rechtswidrig errichtet worden. Ihre Klage unter dem Titel „Weniger Beton, mehr naturnahe Sportflächen in geschützter Landschaft!“ stellt die Rechtmäßigkeit der Sanierung infrage – unter anderem wegen übermäßigen Betoneinsatzes und Flutlichtanlagen, die die Nutzungszeiten von 8 bis 22 Uhr ermöglichen würden.

Die Stadtverwaltung verteidigt das Vorhaben und betont, es sei ordnungsgemäß geplant und genehmigt worden. Beamte relativieren mögliche Verzögerungen mit dem Hinweis, dass noch kein Bauvertrag unterzeichnet sei. Dennoch erließ das Verwaltungsgericht im Dezember 2025 eine einstweilige Verfügung, die die Arbeiten bis zu einer umfassenden Verhandlung Anfang 2026 aussetzt. Dann soll entschieden werden, ob die Baugenehmigung widerrufen wird. Zu den zentralen Einwänden der Initiative zählen Verfahrensmängel, unzureichende Lärmgutachten sowie die ökologischen Folgen von zusätzlichem Beton und Beleuchtung in Waldnähe. Während die Stadt an der Machbarkeit der Sanierung festhält, wird der Rechtsstreit zeigen, ob die Aufwertung des Skateparks wie geplant umgesetzt werden kann.

Der gerichtliche Baustopp bedeutet, dass die Arbeiten mindestens bis Anfang 2026 ruhen. Sollte die Klage Erfolg haben, könnte das Projekt vollständig scheitern – und die Stadt müsste ihre Pläne überdenken. Bis dahin bleibt die Zukunft des Skateparks ungewiss und hängt vom Ausgang der anstehenden Verhandlung ab.