Schwerer Unfall in Mülheim: Alkohol, Rasen und ein zerstörter Lexus
Janin FinkeSchwerer Unfall in Mülheim: Alkohol, Rasen und ein zerstörter Lexus
Schwerer Verkehrsunfall in Mülheim an der Ruhr: Zwei junge Männer verletzt
In den frühen Morgenstunden des 22. Januar 2026 verunglückten bei einem schweren Autounfall in Mülheim an der Ruhr zwei junge Männer. Der Unfall ereignete sich an der Kreuzung Am Schloss Broich und Bergstraße im Stadtteil Broich, wo ein Lexus IS250 von der Fahrbahn abkam. Die Ermittler gehen von überhöhter Geschwindigkeit, Alkoholeinfluss und möglicherweise illegalen Straßenrennen als Unfallursachen aus.
Laut Angaben soll der graue Lexus mit hoher Geschwindigkeit unterwegs gewesen sein, bevor der Fahrer die Kontrolle verlor und gegen einen Baum prallte. Die Rettungskräfte fanden einen 22-jährigen Mann aus Mülheim mit schweren Verletzungen sowie einen 19-Jährigen aus Mönchengladbach mit leichteren Verletzungen vor. Beide wurden ins Krankenhaus gebracht, wobei der jüngere Mann glücklicherweise weniger schwer verletzt wurde.
Die Polizei hat noch nicht bestätigt, wer zum Zeitpunkt des Unfalls am Steuer saß. Der 22-Jährige, der in der Nähe des Wracks aufgefunden wurde, könnte ohne gültigen Führerschein gefahren sein. Zudem prüfen die Ermittler, ob er an einem sogenannten Solo-Rennen beteiligt war – ein Verstoß gegen § 315d des Strafgesetzbuchs.
Bei beiden Männern wurden Blutproben entnommen, da der Verdacht auf Alkohol- oder Drogeneinfluss besteht. Der 19-Jährige soll zudem die Kennzeichen des Fahrzeugs entfernt und über einen Zaun in nahegelegene Büsche geworfen haben.
Ein spezielles Unfallermittlungsteam sicherte Spuren am Unfallort, und der Lexus wurde beschlagnahmt. Die Behörden rufen nun Zeugen auf, die den Unfall beobachtet haben oder Hinweise auf den Fahrer geben können.
Die Ermittlungen zu möglichen Straftatbeständen wie Gefährdung des Straßenverkehrs und Fahren ohne Führerschein laufen weiterhin. Die Polizei bittet alle, die Informationen zum Unfallhergang oder den vorherigen Ereignissen haben, sich zu melden. Der Zustand der Verletzten wird weiterhin medizinisch überwacht.






