Schweizer Springreiter kämpfen um WM-Tickets und Weltcup-Chancen in Basel
Agata HübelSchweizer Springreiter kämpfen um WM-Tickets und Weltcup-Chancen in Basel
Die Spitzenreiter der Schweiz im Springreiten bereiten sich auf eine ereignisreiche Saison vor. Die Weltmeisterschaften in diesem Sommer bleiben der zentrale Fokus – zwei Reiter haben bereits gute Chancen, sich für das Team zu qualifizieren. Unterdessen wird das bevorstehende CHI Basel als wichtige Qualifikationsrunde für das prestigeträchtige Finale des FEI-Weltcups im April dienen.
Steve Guerdat und Martin Fuchs werden voraussichtlich die Schweiz bei den Weltmeisterschaften vertreten. Mit ihren starken Leistungen gelten sie als Favoriten für die Mannschaft. Fünf weitere Reiter – Nadja Peter Steiner, Jason Smith, Alain Jufer, Janika Sprunger und Géraldine Straumann – kämpfen um die verbleibenden Plätze.
Das FEI-Weltcupfinale im April gilt oft als inoffizielle Hallen-Weltmeisterschaft. Das CHI Basel, das in diesem Monat stattfindet, bietet ein Preisgeld von 332.000 Euro und dient als Qualifikationsetappe für dieses Turnier. Das Schweizer Team wird dort am Weltcup-Springreiten teilnehmen. Weiter in die Zukunft geblickt, kehren die Weltreiterspiele 2026 nach Aachen, Deutschland, zurück. Die alle vier Jahre ausgetragene Veranstaltung weckt bei den Fans besondere Erinnerungen – vor allem nach der erfolgreichen Ausgabe 2006. Guerdat, Fuchs und die fünf Schweizer Anwärter könnten alle in Aachen dabei sein, sofern sie sich qualifizieren.
Die kommenden Monate werden zeigen, welche Schweizer Reiter Guerdat und Fuchs bei den Weltmeisterschaften begleiten. Die Ergebnisse des CHI Basel werden zudem ihren Weg zum FEI-Weltcupfinale prägen. Mit den Weltreiterspielen 2026 in Aachen am Horizont wird der Konkurrenzkampf um die Plätze weiter an Schärfe gewinnen.






