Schalke 04 träumt vom Bundesliga-Comeback – doch Asamoah warnt vor Kaderlücken
Toralf ZänkerSchalke 04 träumt vom Bundesliga-Comeback – doch Asamoah warnt vor Kaderlücken
FC Schalke 04 strebt die Rückkehr in die Bundesliga an – doch Ex-Profi-Chef Gerald Asamoah warnt: Der Kader muss noch verstärkt werden. Der 2021 abgestiegene Verein hat seine Finanzen schrittweise konsolidiert und peilt den Wiederaufstieg bis zur Saison 2025/26 an.
Der neu verpflichtete Edin Džeko hat bereits Akzente gesetzt: Drei Tore in seinen ersten drei bundesliga spiele für die Königsblauen sprechen eine deutliche Sprache.
Gerald Asamoah leitete bis Sommer 2024 die Profiabteilung von Schalke. Er ist überzeugt, dass der Klub in die erste Liga gehört, räumt aber ein, dass die aktuelle Mannschaft noch nicht die nötige Tiefe für den bundesliga spiele besitzt. Sollte der Aufstieg gelingen, seien weitere Investitionen und kluge Neuzugänge unverzichtbar, betont er.
Finanziell hat sich der Verein seit dem Abstieg kontinuierlich erholt. Zu den Maßnahmen zählten der Verkauf von 5,4 Prozent der Stadionanteile für 7,5 Millionen Euro, die Rückzahlung von Krediten und ein Jahresüberschuss von 6,9 Millionen Euro. Die Umstellung auf ein saisonales Geschäftsjahr half zudem, die Verluste 2024 zu begrenzen. Durch Eigenkapitalerhöhungen wurden die DFL-Vorgaben erfüllt – Punktabzüge blieben aus.
Auf dem Platz sorgt Džeko derweil für sofortige Wirkung. Der Stürmer traf beim Sieg gegen Dynamo Dresden doppelt und kommt damit auf drei Tore in drei bundesliga spiele. Seine Form macht Hoffnung im Kampf um den Aufstieg.
Die Schuldenlast bleibt jedoch eine Herausforderung: Die finanziellen Berichte bis 2024 listen weiterhin bestehende Verbindlichkeiten auf. Dennoch arbeitet der Verein konsequent an der Entschuldung und visiert die bundesliga spiele-Rückkehr innerhalb der nächsten zwei Spielzeiten an.
Schalkes finanzielle Fortschritte und Džekos starker Start bieten Grund zur Zuversicht. Doch wie Asamoah klarstellt, wäre für den Aufstieg eine weitere Verstärkung des Kaders nötig. Der Fokus des Vereins bleibt auf dem Comeback in die erste Liga bis 2026 gerichtet.






