Sammelklagen gegen Amazon: So holen Sie Ihr Geld für Prime und Werbung zurück
Agata HübelSammelklagen gegen Amazon: So holen Sie Ihr Geld für Prime und Werbung zurück
Sammelklagen gegen Amazon: So bekommen Sie Ihr Geld zurück
Amazon hat bei einigen Diensten die Preise erhöht – nun gibt es zwei Sammelklagen. Hier erfahren Sie, welche Amazon-Kunden Anspruch auf eine Rückerstattung haben.
2025-12-08T17:04:00+00:00
Finanzen, Wirtschaft
Amazon sieht sich in Deutschland mit zwei großen Sammelklagen wegen Änderungen an seinen Diensten konfrontiert. Eine richtet sich gegen die Preiserhöhung für Prime-Mitgliedschaften im Jahr 2022, die andere zielt auf die zunehmende Werbung bei Amazon Prime Video ab. In beiden Fällen gab es bereits gerichtliche Entscheidungen gegen das Unternehmen.
Die erste Klage wurde von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen eingereicht, die rechtlich gegen die Prime-Preissteigerung 2022 vorging. Ein Landgericht entschied zugunsten der Verbraucher, und das Oberlandesgericht Düsseldorf bestätigte das Urteil (Aktenzeichen: I-20 U 19/25). Der Fall wird nun als Musterfeststellungsklage weiterverfolgt, doch betroffene Kunden können sich noch nicht anschließen – die Registrierung wird zu einem späteren Zeitpunkt möglich sein.
Eine zweite Klage, eingereicht von der Verbraucherzentrale Sachsen, befasst sich mit der gestiegenen Anzahl an Werbeeinschaltungen auf Amazon Prime Video. Anders als im Fall der Prime-Mitgliedschaft ist das Anmeldeportal für diese Klage bereits geöffnet. Kunden können sich kostenlos über die Website der Verbraucherzentrale registrieren.
Sobald das Portal für die Prime-Mitgliedschaftsansprüche freigeschaltet wird, können betroffene Nutzer der Sammelklage beitreten – ebenfalls ohne Kosten. Bei der Amazon Prime Video-Werbeklage ist die Anmeldung bereits möglich. Beide Fälle zeigen, wie Amazon in Deutschland zunehmend mit rechtlichen Herausforderungen bei Preisen und Dienstleistungsänderungen konfrontiert wird.






