Said El Malas Zukunft beim 1. FC Köln: Zwischen Bayern-Interesse und Brighton-Druck
Agata HübelSaid El Malas Zukunft beim 1. FC Köln: Zwischen Bayern-Interesse und Brighton-Druck
Die Transfergerüchte um Said El Mala vom 1. FC Köln reißen nicht ab. Nach einem vielversprechenden Karrierebeginn durchlebt der 21-jährige Stürmer eine schwierige Saison, in der die Frustration über seine begrenzte Wirkung auf dem Platz wächst. Vereine wie Brighton & Hove Albion – und möglicherweise auch der FC Bayern München – bleiben weiter am Ball, während die Spekulationen über seine Zukunft anhalten.
Sein Durchbruch gelang El Mala zunächst bei Viktoria Köln, wo er im Februar 2024 seinen ersten Profivertrag unterzeichnete. Eine überzeugende Leihe in der Saison 2024/25, in der er in 32 Spielen 13 Tore erzielte, brachte ihm die Auszeichnung als "Newcomer der Saison" ein. Diese Leistungen überzeugten den 1. FC Köln, ihn im Juni 2024 fest zu verpflichten; sein Vertrag wurde später bis 2030 verlängert – ohne Ausstiegsklausel.
Sein anfänglicher Schwung setzte sich in der Bundesliga fort: In der Spielzeit 2025/26 traf er in 24 Partien siebenmal. Doch die aktuelle Saison verläuft deutlich holpriger. In 13 seiner 22 Ligaeinsätze wurde er nur eingewechselt, und seit sechs Spielen wartet er vergeblich auf ein Tor oder eine Vorlage. Zudem gibt es Berichte über ein angespanntes Verhältnis zu Trainer Lukas Kwasniok, was die Unsicherheit weiter verstärkt.
Brighton, trainiert vom Deutschen Fabian Hürzeler, hat sein Interesse deutlich signalisiert und bereits mehrere Angebote vorgelegt – darunter ein abgelehntes Gebot über 30 Millionen Euro. Sportdirektor Thomas Kessler wies sowohl im Sommer 2025 als auch im Winter 2026 alle Anfragen zurück, vermutlich in der Hoffnung auf eine höhere Ablösesumme. Derweil könnte der FC Bayern in El Mala einen möglichen Ersatz für Luis Díaz sehen. Da Brighton im Sommer 2026 voraussichtlich mit einem neuen Angebot zurückkehren wird, steht Kölns Standhaftigkeit erneut auf dem Prüfstand.
El Malas Vertrag beim 1. FC Köln läuft noch bis 2030, was dem Verein eine starke Verhandlungsposition verschafft. Doch angesichts seiner nachlassenden Form und des anhaltenden Interesses aus der Spitze des Fußballs könnten die kommenden Monate wegweisend werden. Brightons anhaltende Bemühungen – und mögliche Konkurrenz durch den FC Bayern – deuten darauf hin, dass diese Geschichte noch lange nicht vorbei ist.






