„Russland als Feind?“ – Mönchengladbach diskutiert über Friedenspolitik statt Kriegsrhetorik
Janin Finke„Russland als Feind?“ – Mönchengladbach diskutiert über Friedenspolitik statt Kriegsrhetorik
Öffentlicher Vortrag: „Russland als Feind – oder das Erfordernis einer Friedensfcn?“
Am Dienstag, dem 25. November, findet in Mönchengladbach eine öffentliche Veranstaltung mit dem Titel „Russland als Feind – oder das Erfordernis einer Friedenskultur?“ statt. Organisiert vom Rosa-Luxemburg-Club beginnt die Diskussion um 19:00 Uhr; der Eintritt ist für alle Interessierten frei. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Debatten über Kriegsvorbereitungen und deren Rechtfertigung angesichts der Spannungen mit Russland.
Die Veranstaltung hinterfragt, ob militärische Abschreckung die einzige angemessene Antwort auf wahrgenommene Bedrohungen darstellt. Gleichzeitig werden alternative Sicherheitskonzepte diskutiert, die die Vorherrschaft kriegsorientierter Politik infrage stellen.
Als Gast wird Reiner Braun, Vorstandsmitglied des Internationalen Friedensfcn (IPB), per Zoom zugeschaltet. Das IPB ist das weltweit größte Friedensnetzwerk und vereint über 440 Organisationen in mehr als 100 Ländern. Brauns Beitrag bringt eine internationale Perspektive in die Debatte ein. Der Vortrag findet im Katholischen Forum, Bettrather Straße 22, Raum 043, statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich; die Organisatoren laden alle ein, die sich für das Thema interessieren.
Ziel der Veranstaltung ist es, die Annahme zu hinterfragen, dass Kriegsvorbereitungen unvermeidbar seien. Durch die Vorstellung alternativer Sicherheitsmodelle möchte der Rosa-Luxemburg-Club eine breitere gesellschaftliche Diskussion über Frieden anregen. Die Veranstaltung bietet die Gelegenheit, sich öffentlich mit einer drängenden geopolitischen Frage auseinanderzusetzen.






