21 December 2025, 17:23

Rote Karte und Tor in der 92. Minute: Köln bleibt auch im sechsten Spiel sieglos

Fußballspieler spielen auf einem Feld mit einem Tor, während Zuschauer dahinter stehen, mit Bäumen und Häusern im Hintergrund.

Rote Karte und Tor in der 92. Minute: Köln bleibt auch im sechsten Spiel sieglos

Rote Karte und Tor in der 92. Minute: Köln bleibt auch im sechsten Spiel sieglos

Teaser: Der 1. FC Köln hat eine bittere 0:1-Heimniederlage gegen Union Berlin kassiert und bleibt damit zum sechsten Mal in Folge ohne Sieg. András Schäfer erzielte in der 92. Minute nach einer Ecke den späten Siegtreffer. Köln spielte zu diesem Zeitpunkt bereits in Unterzahl, da Rav van den Berg in der 82. Minute des Feldes verwiesen worden war. Trotz der Niederlage geht der FC in die Winterpause mit 16 Punkten und einem Fünf-Punkte-Vorsprung auf die Abstiegsränge. | Aktuelle Nachrichten aus Deutschland und der Welt – auf unserer Website News

Artikel: Der 1. FC Köln hat in der Bundesliga einen weiteren Rückschlag erlitten: Eine späte 0:1-Niederlage gegen Union Berlin besiegelte das sechste Spiel in Folge ohne Sieg und vertiefte die Abstiegsängste. Eine Rote Karte und ein Tor in der Nachspielzeit machten alle Hoffnungen zunichte – obwohl die Kölner über weite Strecken die Partie kontrolliert hatten.

Mit über 60 Prozent Ballbesitz und 13 Torabschlüssen dominierte Köln das Spiel, scheiterte jedoch am Torerfolg. In der 82. Minute verschärfte sich die Lage, als Verteidiger Rav van den Berg die Rote Karte sah und die Mannschaft auf zehn Spieler reduzierte.

Union Berlin nutzte die Überzahl gnadenlos aus: In der 92. Minute köpfte András Schäfer nach einer Ecke den entscheidenden Treffer ein und besiegelte damit die Niederlage. Der späte Schlag traf die Kölner hart und verlängerte ihre sieglose Serie. Nach dem Spiel räumte Trainer Lukas Kwasniok ein, dass der Verein nun „voll im Abstiegskampf“ stecke. Er rief die Fans auf, in den schwierigen Zeiten hinter dem Team zu stehen – besonders vor den anstehenden Duellen gegen den 1. FC Heidenheim und den FC Bayern München vor der Winterpause. Verteidiger Dominique Heintz gab zu, dass individuelle Fehler die Niederlage eingeleitet hätten. Sportdirektor Thomas Kessler forderte eine nüchterne Analyse der aktuellen Schwächephase. Trotz der Krise bleibt Kwasniok auch für die Saison 2025/26 im Amt; der Verein signalisiert weiterhin Vertrauen in seine Arbeit.

Die Niederlage lässt Köln nur wenig Zeit zur Erholung, bevor zwei schwere Aufgaben anstehen. Die kommenden Spiele werden entscheidend sein, ob der Abstieg noch abgewendet werden kann. Zunächst muss die Defensive stabilisiert und die Dominanz im Spielaufbau endlich in Tore umgemünzt werden.

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