12 April 2026, 02:14

Rheinmetall dringt mit finnischem Partner in die militärische Satellitentechnik vor

Organigramm der SA Army Engineer Formation mit Logos und Text auf einem weißen Hintergrund.

Rheinmetall bald auch Weltraum-Satelliten - Rheinmetall dringt mit finnischem Partner in die militärische Satellitentechnik vor

Rüstungsunternehmen Rheinmetall steigt mit neuer Partnerschaft in die Raumfahrttechnik ein

Der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall erweitert sein Geschäftsfeld um die Weltraumtechnologie und geht dafür eine strategische Partnerschaft ein. Zusammen mit dem finnischen Satellitenspezialisten Iceye wird das Unternehmen militärische Aufklärungssatelliten entwickeln. Noch in diesem Jahr sollen die ersten Aktivitäten aufgenommen werden, der Start des ersten Satelliten ist für 2025 geplant.

Die Kooperation erfolgt über ein gemeinsames Tochterunternehmen mit dem Namen Rheinmetall Iceye Space Solutions. Der neue Standort in Neuss (Deutschland) wird sich auf den Bau von SAR-Satelliten (Synthetic Aperture Radar) für militärische Zwecke konzentrieren. Rheinmetall hält dabei 60 Prozent der Anteile, während Iceye die verbleibenden 40 Prozent behält.

Iceye entwirft und betreibt bereits Satelliten, von denen einige derzeit in der Ukraine im Einsatz sind. Ziel der Partnerschaft ist es, die Produktion deutlich auszuweiten und über Rheinmetalls globales Vertriebsnetz die Verbreitung über die bisherigen Absatzmärkte von Iceye hinaus zu steigern.

Für Rheinmetall bedeutet dieser Schritt den strategischen Einstieg in den Raumfahrtsektor. Das Joint Venture erweitert das Portfolio um militärische Satelliten und stärkt damit die Position des Konzerns in den Bereichen Verteidigung und Aufklärungstechnologie.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der erste Satellit des Gemeinschaftsunternehmens soll 2025 in den Orbit gebracht werden. Mit der hochskalierten Produktion und den Vertriebskanälen von Rheinmetall wird die Partnerschaft die Verfügbarkeit moderner SAR-Satelliten deutlich erhöhen. Die neue Firma wird von ihrem deutschen Hauptsitz aus operieren und weltweit militärische Kunden ansprechen.

Quelle