18 April 2026, 08:12

Rhein-Ruhr stimmt 2026 über olympische Bewerbung mit Krefeld als Schlüsselstandort ab

Außenansicht des Deutschen Sport & Olympiamuseums in Berlin, das ein Gebäude mit Fenstern und einer Tür zeigt, umgeben von Bäumen und Bannern unter einem bewölkten Himmel.

Rhein-Ruhr stimmt 2026 über olympische Bewerbung mit Krefeld als Schlüsselstandort ab

Im April 2026 entscheiden die Bürger in 16 Kommunen, darunter Krefeld, ob sie eine gemeinsame Bewerbung der Region Rhein-Ruhr für die Austragung der Olympischen Spiele unterstützen. Die Abstimmung findet statt, während sich vier deutsche Regionen um die Chance bewerben, das Land im internationalen Auswahlverfahren zu vertreten.

Die Rhein-Ruhr-Bewerbung wird von Otto Fricke angeführt, der im Krefelder Stadtteil Uerdingen geboren wurde und derzeit Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) ist. Seine Position verleiht der Region eine starke Ausgangslage im Wettbewerb gegen München, Berlin und Hamburg.

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Die Veranstalter betonen die bereits bestehende Sportinfrastruktur als entscheidenden Vorteil. Austragungsorte wie die Yayla-Arena in Krefeld könnten dazu beitragen, die Spiele kostengünstig und umweltfreundlich auszurichten. Unklar bleibt jedoch, welche Wettbewerbe am geplanten Standort Westparkstraße stattfinden sollen.

Falls die Bewerbung erfolgreich ist, könnte der Standort Westparkstraße für die Austragung von Rollstuhl-Rugby während der Paralympics genutzt werden. Der Plan hängt jedoch von der öffentlichen Unterstützung im nächsten Jahr ab, wenn das Referendum stattfindet.

Die Abstimmung im April 2026 wird entscheiden, ob Rhein-Ruhr im Bewerbungsrennen vorankommt. Bei einem positiven Ausgang würde die Region gemeinsam mit München, Berlin und Hamburg um die Zustimmung des DOSB konkurrieren. Die endgültige Entscheidung wird die olympischen Ambitionen Deutschlands für das kommende Jahrzehnt prägen.

Quelle