Rhein-Neckar Löwen und Hannover-Burgdorf dominieren – Minden steckt in der Krise fest
Janin FinkeRhein-Neckar Löwen und Hannover-Burgdorf dominieren – Minden steckt in der Krise fest
Handball-Bundesliga: Rhein-Neckar Löwen und Hannover-Burgdorf setzen sich durch – GWD Minden bleibt in der Krise
In der Handball-Bundesliga gab es am Wochenende entscheidende Ergebnisse, bei denen mehrere Teams ihre Positionen festigten. Die Rhein-Neckar Löwen bauten ihre Auswärtsserie aus, während die TSV Hannover-Burgdorf ihre ungeschlagene Laufbahn fortsetzten. Derweil kämpft Aufsteiger GWD Minden weiterhin am Tabellenende um den Klassenerhalt.
Die Rhein-Neckar Löwen feierten mit einem 34:28 (17:14) gegen GWD Minden ihren fünften Auswärtssieg in Folge. Bester Werfer war Jannik Kohlbacher mit zehn Toren, Torhüter David Späth parierte zwölf wichtige Würfe. Trotz des Erfolgs bleiben die Löwen unter Trainer Maik Machulla auf Platz acht und halten ihre europäischen Ambitionen damit aufrecht.
GWD Minden, seit fünf Spielen ohne Sieg, belegt weiterhin den 15. Tabellenplatz. Der Neuling findet im Oberhaus noch nicht den nötigen Rhythmus.
Anderswo setzte sich die TSV Hannover-Burgdorf mit 30:25 (16:12) gegen die HSG Wetzlar durch und fügte den Gästen damit die 17. Ligapleite zu. Renars Uscins war mit zehn Treffern bester Werfer der Hannoveraner. Der Sieg bedeutet die siebte Partie in Serie ohne Niederlage für das Team.
Auch die MT Melsungen verbuchten einen Erfolg und besiegten Frisch Auf Göppingen mit 31:23 (15:10). Damit bleiben sie auf Platz sieben, knapp hinter THW Kiel, das mit 30 Punkten aus 20 Spielen aktuell Vierter ist – allerdings nur dank der besseren Tordifferenz vor Melsungen.
Die aktuelle Spielrunde unterstrich den engen Kampf in der Tabellenmitte. Besonders die Auswärtsstärke der Löwen und die Konstanz Hannover-Burgdorfs stechen hervor, während Minden weiter in der Abstiegszone feststeckt. Mit den europäischen Startplätzen noch im Rennen werden die kommenden Wochen für Teams wie die Löwen und Melsungen entscheidend.






