03 March 2026, 18:09

Rhein-Kirmes in Düsseldorf startet mit strengeren Sicherheitsregeln nach Feuerwerksdrama

Eine große Menschenmenge auf einem Musikfestival mit einer Bühne, auf der Künstler auftreten und von hellen Lichtern beleuchtet wird, umgeben von Bannern, Zelten links und einem feuerwerksbeleuchteten dunklen Himmel im Hintergrund.

Post-Unfall: Rheinkirmes geht mit großem Feuerwerk weiter - Rhein-Kirmes in Düsseldorf startet mit strengeren Sicherheitsregeln nach Feuerwerksdrama

Düsseldorfer Rhein Kirmes kehrt mit strengeren Sicherheitsvorschriften zurück

Eines der größten Volksfeste Deutschlands, die Düsseldorfer Rhein Kirmes, findet in diesem Sommer mit verschärften Sicherheitsauflagen statt. Die Änderungen folgen auf das Feuerwerksunglück des vergangenen Jahres, bei dem ein Mensch ums Leben kam und 19 weitere verletzt wurden. Die Veranstalter haben nach der Explosion, die durch eine defekte Feuerwerkskörper ausgelöst wurde, besseren Schutz für die Besucher versprochen.

Die Kirmes 2023 dauerte vom 17. bis 26. Juli und lockte mit über 4,1 Millionen Besuchern an den Rhein. Mehr als 300 Händler boten Fahrgeschäfte, Essensstände und Festzelte an. Das Event ehrt die über 700 Jahre alte St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft und ihren Schutzpatron, den heiligen Apollinaris.

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Die Feierlichkeiten des letzten Jahres endeten jedoch in einer Tragödie, als ein Feuerwerkskörper versagte. Statt in die Luft zu steigen, explodierte er am Boden und schleuderte Trümmerteile in die Menschenmenge. Bei der Detonation kam ein Mensch ums Leben, 19 wurden verletzt – darunter vier mit schweren Brandwunden und drei Kinder.

In diesem Sommer setzen die Organisatoren auf neue Vorsichtsmaßnahmen: Das Feuerwerk wird in größerer Entfernung zu den Zuschauern gezündet, zudem sollen Schutzwälle für mehr Sicherheit sorgen. Auch die Größe der Show könnte reduziert werden, um Risiken zu minimieren.

Die Kirmes bleibt zwar ein Magnet für Besucher, doch steht nun die Sicherheit an erster Stelle. Schutzzaun und vergrößerte Abstände sollen einen erneuten Unfall verhindern. Noch sind die erwarteten Besucherzahlen für dieses Jahr nicht bekannt gegeben worden.