30 May 2026, 10:11

Revolutionärer Durchbruch: Kunststoff aus Holzabfällen statt aus Erdöl

Neue Technologie für nachhaltigen Kunststoff aus Bochum

Revolutionärer Durchbruch: Kunststoff aus Holzabfällen statt aus Erdöl

Ein Doktorand der Ruhr-Universität Bochum ist für seine Arbeit zur nachhaltigen Kunststoffherstellung mit einem bedeutenden Preis ausgezeichnet worden. Daniel Eggerichs entwickelte ein Verfahren, um Kunststoffe aus Holzabfällen statt aus Erdöl herzustellen. Seine Forschung bietet eine umweltfreundlichere Alternative zur herkömmlichen Kunststoffproduktion.

Der Biochemiker Daniel Eggerichs von der Ruhr-Universität Bochum widmete seine Doktorarbeit der Ersetzung erdölbasierter Kunststoffherstellung. Er entdeckte, dass sich Zellulose aus Holz – ein Nebenprodukt der Papierindustrie – in einen wichtigen Vorstoff für Kunststoffe umwandeln lässt. Dieser Ansatz verringert die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen und nutzt industrielle Abfallstoffe sinnvoll weiter.

Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) würdigte seinen Durchbruch mit dem Preis für die Bioraffination nachwachsender Rohstoffe. Die Auszeichnung hebt innovative Lösungen hervor, die natürliche Materialien in nützliche Produkte verwandeln. Eggerichs’ Methode könnte dazu beitragen, die Kunststoffverschmutzung zu reduzieren und gleichzeitig eine Kreislaufwirtschaft zu fördern.

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Das neue Verfahren nutzt Holzabfälle zur Kunststoffherstellung und macht so die Erdölförderung überflüssig. Dieser Wandel könnte die Umweltbelastung durch die Kunststoffproduktion deutlich verringern. Mit der Verleihung des Preises durch die GDCh wird das Potenzial der Forschung für praktische Anwendungen unterstrichen.

Quelle