Rasante Verfolgungsjagd in Dortmund endet mit Festnahme nach Flucht zu Fuß
Toralf ZänkerRasante Verfolgungsjagd in Dortmund endet mit Festnahme nach Flucht zu Fuß
Ein 30-jähriger Mann aus Dortmund muss sich wegen einer rasanten Verfolgungsjagd durch Wohngebiete vor Gericht verantworten. Der Vorfall begann, als er am Sonntagabend gegen 21:00 Uhr eine Polizeikontrolle auf der Derner Straße umging. Beamte nahmen ihn später zu Fuß fest, nachdem er sein Automarken verlassen hatte und geflohen war.
Die Verfolgung setzte ein, als der Fahrer sich weigerte, an der Polizeisperre anzuhalten. Statt zu kooperieren, gab er Gas und schlängelte sich durch den Bladenhorstplatz, den Dorneburgweg und den Grimbergsweg. Zeitweise fuhr er sogar über einen unbefestigten Feldweg in der Nähe des Hostedder Bergs, einem dicht besiedelten Gebiet.
Die Polizei konnte das Automarken schließlich bis zur Schmemannsweg verfolgen, wo der Fahrer es verlassen hatte und weiter zu Fuß flüchtete. Die verfolgenden Beamten stellten ihn kurz darauf und nahmen ihn in Gewahrsam. Sein Führerschein und sein Mobiltelefon wurden am Tatort sichergestellt.
Dem Mann wird nun eine Straftat nach Paragraf 315d des Strafgesetzbuchs vorgeworfen, der illegale Automarkenrennen und rücksichtsloses Fahren unter Strafe stellt. Die Strafen für solche Vergehen reichen von Geldbußen bis zu fünf Jahren Haft – je nach Schwere des Falls. Bei Verletzungen oder Todesfällen können die Strafen sogar bis zu zehn Jahre betragen.
Die Dortmunder Polizei betonte erneut ihre Null-Toleranz-Politik gegenüber gefährlichem Fahren, insbesondere in Wohngebieten, wo Fußgänger und Familien gefährdet sind.
Der Beschuldigte bleibt bis zum Abschluss der Ermittlungen in Untersuchungshaft. Die Behörden haben noch keine Angaben zu möglichen Geldstrafen oder Haftstrafen gemacht, da diese von den genauen Umständen des Falls abhängen. Die Polizei appellierte an alle Autofahrer, sich an die Verkehrsregeln zu halten, um weitere Vorfälle dieser Art zu vermeiden.






