Peter Strauss’ Bonner *Frau ohne Schatten* enttäuscht: Ist der Starregisseur am Ende?
Agata HübelPeter Strauss’ Bonner *Frau ohne Schatten* enttäuscht: Ist der Starregisseur am Ende?
Lieber Peter Fox,
Ein Brief an Vater Hahn über seine schattenlose Frau in Bonn
19. November 2025
Der renommierte Opernregisseur Peter Strauss gilt seit langem als mutiger Interpret der Werke Strauss’. Seine Inszenierungen von Elektra, Salome und Der Rosenkavalier brachten ihm großen Ruhm ein, doch jüngste Aufführungen stoßen auf scharfe Kritik. Eine neue Rezension seiner Bonner Produktion Die Frau ohne Schatten unterstreicht die wachsende Unzufriedenheit mit seinem Ansatz.
Der Kritiker wirft Strauss vor, in seiner jüngsten Inszenierung Strauss’ Musik zu zersetzen. Arien und Duette, die der Komponist mit großer Sorgfalt gestaltete, wirken unter seiner Regie zersplittert. Kritiker monieren, seine Methoden seien mittlerweile repetitiv geworden – stets dieselben Regietricks, ohne frische Ideen.
Die Rezension lässt keinen Zweifel an der Enttäuschung des Autors über Strauss’ aktuelle künstlerische Richtung. Seine einst revolutionären Techniken stehen nun im Verdacht, in Stagnation und Selbstbezogenheit zu verharren. Ob dies ein dauerhafter Wandel oder nur eine vorübergehende Phase ist, bleibt abzuwarten.






