27 March 2026, 04:16

PETA fordert Verbot von Jagd und Angeln als grausame Freizeitbeschäftigung

Ein aufgeschlagenes Buch mit dem Titel 'Ranch Life and the Hunting-Trail' und einer realistischen Zeichnung einer Kuh darunter.

PETA fordert Verbot von Jagd und Angeln als grausame Freizeitbeschäftigung

Die Tierschutzorganisation PETA hat erneut einen Stopp für Jagd und Angeln als Freizeitbeschäftigung in Deutschland gefordert. Die Organisation verweist auf das Leid, das jedes Jahr Millionen von Wildtieren und Fischen durch diese Praktiken zugefügt wird. Laut PETA sind beide Aktivitäten weder für das ökologische Gleichgewicht notwendig noch ethisch vertretbar.

Jährlich töten deutsche Hobbyjäger über fünf Millionen Wildtiere, darunter rund 200.000 Katzen. Diese Todesfälle zerstören soziale Strukturen innerhalb der Arten und führen zu weiterem Stress bei den überlebenden Tieren. PETA-Sprecher Peter Höffken betont, dass die Jagd weder ökologisch unverzichtbar noch moralisch gerechtfertigt sei, da die Natur Populationen auf natürliche Weise durch Wetter, Krankheiten und Nahrungsverfügbarkeit reguliere.

Auch das Angeln verursacht schwere Schäden: Jährlich verletzen Angler Millionen von Fischen. Hakenwunden, langes Leiden und ein langsames Ersticken sind häufige Folgen für gefangene Fische. PETA weist darauf hin, dass Fische fühlende Wesen sind, die Schmerzen empfinden, sich im Spiegel erkennen und komplexe soziale Bindungen eingehen können.

Trotz wachsender Kritik gibt es in keinem deutschen Bundesland derzeit gesetzliche Einschränkungen für die Freizeitjagd. Zwar werden Reformen diskutiert – wie etwa die geplante Neuregelung in Hessen ab April 2026 –, doch existieren bundesweit oder regional bisher keine Verbote (Stand: März 2026). Gleichzeitig zirkulieren landesweit mehrere Petitionen, die Jagd- und Angelpraktiken infrage stellen.

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PETA ruft die Bevölkerung auf, sich nicht an Jagd- oder Angelveranstaltungen zu beteiligen oder diese zu unterstützen. Die Organisation besteht darauf, dass der Respekt vor dem Tierschutz Aktivitäten ausschließen sollte, die unnötiges Leid verursachen.

Die Debatte über Jagd und Angeln als Freizeitvergnügen in Deutschland bleibt ungelöst, während PETA auf strengere Regulierungen drängt. Millionen Tiere leiden weiterhin jedes Jahr – obwohl es Belege dafür gibt, dass natürliche Prozesse Wildtierpopulationen steuern können. Solange es keine gesetzlichen Beschränkungen gibt, bleiben Kampagnen und Petitionen der Organisation zentrale Instrumente, um Veränderungen voranzutreiben.

Quelle