13 April 2026, 10:13

Overath sagt Weihnachtsmarkt ab: Sicherheitskosten überfordern Organisatoren

Ein geschäftiger Weihnachtsmarkt in Dresden, Deutschland mit Menschen, die spazieren gehen, einem Torbogen, Bäumen, Gebäuden und einem bewölkten Himmel.

Overath sagt Weihnachtsmarkt ab: Sicherheitskosten überfordern Organisatoren

Weihnachtsmarkt in Overath abgesagt: Sicherheitskosten machen Veranstaltern zu schaffen

Der diesjährige Weihnachtsmarkt in Overath (Nordrhein-Westfalen) fällt aus. Die Absage erfolgte, nachdem die Organisatoren die stark gestiegenen Sicherheitskosten nicht mehr stemmen konnten – eine Folge verschärfter Anti-Terror-Maßnahmen. Verhandlungen mit der Stadtverwaltung zogen sich über ein Jahr hin, ohne dass eine Lösung gefunden wurde.

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Bereits im Frühjahr hatten die Veranstalter 7.000 Euro für Sicherheitsvorkehrungen bei einem Frühlingsfest aufbringen müssen. Da keine weiteren Mittel zur Verfügung stehen, können sie sich die zusätzlichen Absperrungen und das Personal für den Weihnachtsmarkt nicht leisten. Ein Antrag auf finanzielle Unterstützung durch die Kommune wurde abgelehnt.

Der Ausfall ist das Ergebnis monatelanger, ergebnisloser Gespräche zwischen den Planern und lokalen Behörden. Trotz wiederholter Hinweise auf die finanzielle Belastung kam es zu keiner Einigung. Nun hoffen die Organisatoren noch auf eine letzte Rettungslösung, um den Markt doch noch vor dem Dezember zu ermöglichen.

Falls keine Einigung zustande kommt, könnten auch andere Veranstaltungen der Stadt – darunter das jährliche Volksfest – ähnliches Schicksal ereilen. Die Veranstalter betonen, dass ohne kommunale Unterstützung künftig weitere Feste gestrichen werden müssten.

Die Zukunft des Weihnachtsmarktes hängt nun von dringenden Gesprächen zwischen den Organisatoren und der Overather Stadtspitze ab. Ohne zusätzliche Mittel wird die Veranstaltung in diesem Winter nicht stattfinden. Das Ergebnis dieser Verhandlungen könnte zudem entscheiden, ob weitere lokale Traditionen in den kommenden Jahren überleben.

Quelle