13 April 2026, 02:12

ÖPNV in NRW wird 2026 teurer – doch die Tarifreform bringt Hoffnung

Plakat mit einem Zug auf Eisenbahnschienen mit mehreren Menschen in der Nähe, das 'The American Jobs Plan Will Expand Affordable Public Transportation' bewirbt.

Bus- und Zugfahrten in NRW werden an vielen Stellen ab 2026 teurer - ÖPNV in NRW wird 2026 teurer – doch die Tarifreform bringt Hoffnung

Fahrpreise im ÖPNV in Nordrhein-Westfalen steigen Anfang 2026 – Millionen Fahrgäste betroffen

Ab Anfang 2026 werden die Tarife im öffentlichen Nahverkehr in Nordrhein-Westfalen steigen, wobei die Erhöhungen je nach Region unterschiedlich ausfallen. Gleichzeitig soll eine umfassende Tarifreform ab Mitte 2026 die Ticketpreise zwischen Köln und Aachen vereinfachen.

Preisanstieg ab Januar 2026 Zum 1. Januar 2026 müssen die meisten Fahrgäste im Land mit höheren Kosten rechnen. Das beliebte Deutschland-Ticket wird von 58 auf 63 Euro steigen. Gelegentliche Nutzer des eezy.nrw-Tarifs zahlen künftig 2,2 Prozent mehr. Beim Westfalentarif fallen die Anpassungen dagegen nur gering aus.

Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) hat bereits eine durchschnittliche Preiserhöhung von 4,9 Prozent beschlossen. Beim Aachener Verkehrsverbund (AVV) werden die genauen Anpassungen in einer Sitzung am 26. November finalisiert. Im Schnitt steigen die Bus- und Bahnpreise in NRW um 1,9 Prozent.

Tarifgrenze zwischen Köln und Aachen fällt 2026 Eine größere Veränderung steht zum 1. Juni 2026 an: Die Tarifgrenze zwischen Köln und Aachen entfällt. Der AVV und der Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) führen ihre Systeme zusammen und reduzieren die Anzahl der Preisstufen zunächst von bisher vielen auf nur noch fünf. Bis 2028 soll diese Zahl weiter auf vier sinken. Trotz der Umstellung bleibt der ermäßigte Kurzstreckentarif mindestens bis 2028 erhalten.

Höhere Kosten, aber mehr Übersichtlichkeit Die Anpassungen bedeuten für Pendler und Gelegenheitsfahrende gleichermaßen höhere Ausgaben. Die vereinheitlichte Tarifstruktur zwischen Köln und Aachen soll jedoch den Ticketkauf erleichtern, während die schrittweise Reduzierung der Preisstufen langfristig für mehr Transparenz sorgen wird. Die Änderungen treten schrittweise in Kraft – beginnend mit den Preiserhöhungen im Januar 2026.

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