Oliver Pochers Klage gegen Christian Düren scheitert vor Gericht
Toralf ZänkerRechtsstreit gegen Christian Düren gescheitert - Oliver Pochers Klage gegen Christian Düren scheitert vor Gericht
Ein Kölner Gericht hat die Klage von Oliver Pocher gegen Christian Düren, den neuen Partner seiner Ex-Frau, abgewiesen. Der Komiker hatte Düren vorgeworfen, ein privates Video eines hitzigen Streits zwischen Pocher und Amira Aly verbreitet zu haben. Das am Mittwoch verkündete Urteil sah keine Beweise für die Vorwürfe.
Der Rechtsstreit begann nach der Trennung von Pocher und Aly im Jahr 2023 – das Paar hat zwei gemeinsame Söhne. Pocher behauptete, Düren habe das Video gezielt verbreitet, um seiner Karriere zu schaden. Düren wies dies zurück und erklärte, er habe das Video lediglich mit seiner Partnerin besprochen und später gelöscht.
Vor dem Landgericht Köln sagten prominente Zeugen aus, darunter die TV-Moderatorin Annemarie Carpendale und der Produzent Pierre Uebelhack. Beide bestätigten, das umstrittene Video nie gesehen zu haben. Das Gericht kam schließlich zu dem Schluss, dass Pochers Vorwürfe unbelegt seien und Düren das Material nicht an Dritte weitergegeben habe.
Nach dem Urteil kritisierte Dürens Anwalt Pochers Vorgehen als Versuch, Täter- und Opferrollen umzukehren. Pochers Rechtsvertreter hingegen argumentierten, die Abweisung aus formalen Gründen komme ihrem Mandanten dennoch entgegen. Der Komiker hat nun einen Monat Zeit, um über eine Berufung zu entscheiden.
Mit dem Richterspruch ist der Streit vorerst beendet, ohne dass sich das öffentliche Bild unmittelbar ändert. Die deutschen Medien stellen Düren weitgehend als entlastet dar und betonen seine Dementis sowie seinen Appell an Deeskalation. Wie Pocher weiter vorgehen wird, bleibt ungewiss – die Frist für eine mögliche Berufung läuft.






