NRW-Polizei jagt jetzt "PS-Influencer" mit Drohnen und Social-Media-Überwachung
Toralf ZänkerTuner-Szene: NRW-Polizei zielt auf 'Entertainer' - NRW-Polizei jagt jetzt "PS-Influencer" mit Drohnen und Social-Media-Überwachung
Polizei in Nordrhein-Westfalen geht gegen "PS-Influencer" vor
Die Behörden in Nordrhein-Westfalen verschärfen das Vorgehen gegen Social-Media-Influencer, die sich beim Rasen filmen und die Videos online verbreiten. Diese sogenannten PS-Influencer ziehen mit ihren Auftritten oft große Menschenmengen zu illegalen Treffen an, was zu rücksichtslosem Fahren und Gefahren für die öffentliche Sicherheit führt.
Künftig werden die Beamten die Online-Kanäle dieser Influencer überwachen, um frühzeitig Hinweise auf geplante Treffen zu erkennen. Wird ein nicht genehmigtes Tuning- oder Renn-Event gemeldet, erfolgt ein großangelegter Polizeieinsatz.
Um Umgehungsversuchen vorzubeugen, arbeitet das Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste (LZPD) mit Behörden in den Nachbarländern zusammen. Zudem können Hubschrauber oder Drohnen eingesetzt werden, um Beweise zu sammeln und die Lage bei illegalen Zusammenkünften zu bewerten.
Auf Grundlage der öffentlichen Sicherheitsgesetze können die Beamten offizielle Verwarnungen aussprechen oder Influencer von bestimmten Gebieten ausschließen. Ziel ist es, Teilnehmer bereits auf dem Weg zu den Events abzufangen und die Risiken im Straßenverkehr zu verringern.
Der verschärfte Kurs folgt auf Besorgnis über rücksichtsloses Fahren im Zusammenhang mit diesen Online-Persönlichkeiten. Zwar gibt es keine offiziellen Statistiken darüber, wie viele Influencer in den letzten Jahren verwarnt wurden, doch die Behörden ergreifen nun Maßnahmen, um künftige Vorfälle zu verhindern. Dazu gehören grenzüberschreitende Zusammenarbeit und die Echtzeit-Überwachung von Social-Media-Aktivitäten.