28 June 2026, 14:09

NRW-Bahnen reduzieren Zugausfälle drastisch – doch der Personalmangel bleibt

Weniger Kurzfristige Zugausfälle in NRW

NRW-Bahnen reduzieren Zugausfälle drastisch – doch der Personalmangel bleibt

Bahnbetreiber in Nordrhein-Westfalen haben kurzfristige Zugausfälle wegen Personalmangels deutlich reduziert. Die Verbesserung zeigt sich nach monatelangen Behinderungen auf wichtigen Regionalstrecken. Fortschritte gibt es auf mehreren Linien, wobei einige einen Rückgang von über 70 Prozent verzeichnen.

In den ersten fünf Monaten des Jahres 2023 wurden deutlich weniger Züge kurzfristig gestrichen als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die Ostwestfalen-Bahn (RB 72) verzeichnete einen Rückgang der spontanen Ausfälle um 82 Prozent, während die Rhein-Wupper-Bahn (RB 48) einen Rückgang um 72 Prozent meldete. Auch der Rhein-Münsterland-Express (RE 7) verzeichnete zwischen Januar und März eine Verringerung um 71 Prozent.

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Die drei Verkehrsverbünde in NRW berichten von ähnlichen Fortschritten auf den Linien des Rhein-Ruhr-Express (RRX). Die Betreiber haben die Zuverlässigkeit erhöht, indem sie auf Strecken mit anhaltenden Problemen planmäßige Fahrten gestrichen haben. Der Rückgang der Ausfälle ist nicht darauf zurückzuführen, dass mehr Züge fahren, sondern dass Störungen besser vorhersehbar geworden sind.

Die Branche arbeitet nun daran, mehr Triebfahrzeugführer zu gewinnen. Das Ziel ist es, bis Dezember 2025 genug Personal zu haben, um auf möglichst vielen Strecken den vollen Fahrplan wiederherzustellen. Bis 2026 soll dann schrittweise die Rückkehr zu 100 Prozent des ursprünglichen Fahrplans gelingen.

Die Maßnahmen haben bereits zu weniger spontanen Ausfällen auf mehreren Strecken geführt. Die Betreiber planen, die Zuverlässigkeit weiter zu verbessern und gleichzeitig das Angebot schrittweise auszubauen. Bei Erreichen der Personalziele wird bis Ende 2026 mit der vollständigen Wiederherstellung der Fahrpläne gerechnet.

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