Neuss rüstet Grundschulen mit elektronischen Schlössern und Zäunen nach
Toralf ZänkerNeuss rüstet Grundschulen mit elektronischen Schlössern und Zäunen nach
Neuss verstärkt an Grundschulen die Sicherheit mit der Ausländerbehörde
Nach einem beunruhigenden Vorfall im vergangenen Jahr hat Neuss die Sicherheitsvorkehrungen an seinen Grundschulen verschärft. Ein unbekannter Mann wurde in einer Toilette einer der Schulen entdeckt – ein Vorfall, der gravierende Sicherheitslücken aufdeckte. Nun haben die Verantwortlichen Pläne für bessere Schlösser, höhere Zäune und eine verbesserte Überwachung genehmigt.
Der beunruhigende Zwischenfall ereignete sich, als Schüler einen Fremden in einer Schultoilette bemerkten. Das Personal handelte schnell, sperrte den Mann ein, bis die Polizei eintraf. Obwohl niemand verletzt wurde, zeigte der Vorfall deutliche Schwächen im Schutzkonzept auf.
Seitdem setzen sich die Schulen für strengere Sicherheitsvorkehrungen ein. Gefordert werden stabilere Schlösser, höhere Zäune und Videoüberwachung. Vierzehn Grundschulen werden in Kürze elektronische Zugangssysteme für die Toiletten installieren – an einer Schule ist dies bereits geschehen, die meisten anderen folgen in den Osterferien.
Heute trifft sich der Schulausschuss, um weitere Schritte zu beraten. Anschließend werden die Neusser Behörden die Vorschläge prüfen und sich zunächst auf die besonders gefährdeten Standorte konzentrieren. Ziel ist es, unbefugten Zutritt zu sensiblen Bereichen wie Toiletten zu verhindern.
Die neuen Maßnahmen sollen die Sicherheit an den Neusser Grundschulen deutlich erhöhen. Elektronische Schlösser, höhere Absperrungen und Kameras werden in den kommenden Monaten eingeführt. Ob ähnliche Systeme an anderen deutschen Schulen existieren, wollten die Behörden nicht bestätigen.






