Neue Bodenaufbereitungsanlage in Herzebrock-Clarholz revolutioniert nachhaltiges Bauen
Janin FinkeNeue Bodenaufbereitungsanlage in Herzebrock-Clarholz revolutioniert nachhaltiges Bauen
Die Landwehr Bauschuttdepot GmbH & Co. KG erweitert ihre Recyclingaktivitäten mit einer neuen Bodenaufbereitungsanlage in Herzebrock-Clarholz. Die Anlage, die zur Verarbeitung belasteter mineralischer Böden konzipiert wurde, soll durch die Herstellung wiederverwendbarer Materialien den nachhaltigen Bau fördern. Geschäftsführer Benjamin Kerkemeier betont ihre Bedeutung für den Umwelt- und Klimaschutz.
Die auf 5.000 Quadratmetern errichtete Anlage mit zusätzlichen 4.000 Quadratmetern für die Materiallagerung verarbeitet Böden aus Abbruch, Erdarbeiten, Tiefbau und Straßeninstandhaltung. Technisch ist sie darauf ausgelegt, mineralische Böden bis zur Belastungsklasse BM-F3 aufzubereiten und in sechs verschiedene Produkte umzuwandeln – zwei Sandsorten und vier Gesteinskörnungen –, die im Hoch- und Tiefbau sowie im Erdbau wiederverwendet werden können.
Die Binder+Co Gruppe zeichnete für Planung, Ingenieursleistung und Fertigung verantwortlich, während das Genehmigungsverfahren in Abstimmung mit dem Kreis Gütersloh erfolgte. Ein integriertes Wasserkreislaufsystem reinigt und führt etwa 500 Kubikmeter Wasser kontinuierlich zurück. Der Bau schreitet derzeit voran; die Inbetriebnahme ist für Dezember 2025 vorgesehen. Hersteller der Anlage ist die Maschinenfabrik Ernst Hese GmbH, die für moderne Technologie zur effizienten Bodenaufbereitung sorgt.
Nach der Fertigstellung wird die Anlage die Recyclingkapazitäten der Landwehr Bauschuttdepot stärken und gleichzeitig Baustoffabfälle reduzieren. Das Engagement des Unternehmens in moderne Bodenaufbereitung steht im Einklang mit branchenweiten Bestrebungen, Nachhaltigkeit voranzutreiben. Die zertifizierten Materialien aus der Anlage sollen künftige Bau- und Infrastrukturprojekte versorgen.






