Mutter von Carolin Kebekus kämpft für Wiederaufbau des Kibbuz Nir Oz
Salvatore HarloffMutter von Carolin Kebekus kämpft für Wiederaufbau des Kibbuz Nir Oz
Am 26. Januar 2026 wird Sonja Bohl-Dencker im VHS Bergisch Gladbach ihre Geschichte erzählen. Sie spricht über ihre Tochter Carolin Kebekus, die beim Hamas-Angriff am 7. Oktober 2023 getötet wurde. Bei der Veranstaltung geht es auch um ihr anhaltendes Engagement für den Wiederaufbau des israelischen Kibbuz Nir Oz, an dem sich das Drama ereignete.
Carolin Kebekus war das einzige deutsche, nicht-jüdische Opfer, das bei den Hamas-Angriffen im Oktober 2023 ermordet wurde. Ihre Mutter, Sonja Bohl-Dencker, setzt sich seitdem mit Tatkraft für das Andenken an ihre Tochter ein. Sie gründete mit die Partnerschaft "Bergisch Gladbach-Nir Oz – Solidarität für den Wiederaufbau", um der zerstörten Gemeinschaft zu helfen.
Bohl-Dencker reiste bereits zweimal mit dem Bergisch Gladbacher Verein nach Nir Oz. Vor Ort beteiligte sie sich an den Wiederaufbauarbeiten, insbesondere am Wiederaufbau des Gästehauses des Kibbuz. Ihre Spendenkampagne erhält nun entscheidende Unterstützung durch die Bethe-Steuer, die sich verpflichtet hat, alle Spenden für das Projekt zu verdoppeln. Die bevorstehende Veranstaltung im VHS Bergisch Gladbach ist kostenfrei, doch die Teilnehmer sind aufgerufen, sich am Wiederaufbau des Gästehauses zu beteiligen. In ihrem Vortrag wird Bohl-Dencker von ihrem persönlichen Weg, dem Verlust ihrer Tochter und ihrer Mission berichten, Trauer in sinnvolle Hilfe für Nir Oz umzuwandeln.
Durch die Verdopplungsaktion der Bethe-Steuer wird jede Spende doppelt wirksam. Mit ihrem Vortrag möchte Bohl-Dencker nicht nur Aufmerksamkeit, sondern auch finanzielle Unterstützung für das Gästehaus-Projekt mobilisieren. Ihr Einsatz sorgt dafür, dass das Vermächtnis von Carolin Kebekus durch den Wiederaufbau von Nir Oz weiterlebt.






