09 May 2026, 16:11

Münster feiert 377. Jahrestag des Westfälischen Friedens mit offenen Türen

Offenes Buch mit einer detaillierten Karte von Westfalen auf einer schwarzen Oberfläche, die geografische Merkmale der Region zeigt.

Münster feiert 377. Jahrestag des Westfälischen Friedens mit offenen Türen

Münster gedenkt am 24. Oktober 2024 des 377. Jahrestags des Westfälischen Friedens

Das historische Abkommen, das 1648 unterzeichnet wurde, beendete den Dreißigjährigen Krieg und gilt bis heute als Grundpfeiler der europäischen Diplomatie. In diesem Jahr umfassen die Feierlichkeiten den freien Zugang zum Friedenssaal, eine Flaggenhissung sowie einen besonderen ökumenischen Gottesdienst, zu dem alle eingeladen sind.

Die Veranstaltungen beginnen am 24. Oktober mit dem Hissen der Stadtflagge am Stadtweinhaus, wo sie bis zum folgenden Tag zu sehen sein wird. Beteiligte Organisatoren sind die katholische Pfarrgemeinde St. Lamberti, die evangelische Apostelkirchengemeinde und die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK).

Der Friedenssaal im Historischen Rathaus öffnet am 24. Oktober kostenlos seine Türen für die Öffentlichkeit. Besucher können das authentisch erhaltene Innere erkunden, das eine direkte Verbindung zu den Verhandlungen des 17. Jahrhunderts herstellt – einem Meilenstein für das heutige Europa.

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Im Bürgersaal des Rathauses liegt zudem ein „Buch des Friedens“ aus, in dem Gäste ihre persönlichen Gedanken, Hoffnungen und Wünsche festhalten können. Diese Tradition lädt die Menschen ein, über das Erbe des Friedensvertrags in eigenen Worten nachzudenken.

Den Abschluss des Tages bildet die traditionelle ökumenische Friedensvesper in der Lambertikirche. Ab 18:00 Uhr versammeln sich dort verschiedene christliche Gemeinden zu einem gemeinsamen Gedenken.

Die Jubiläumsveranstaltungen unterstreichen Münster als lebendigen Ort des Westfälischen Friedens. Der freie Zugang zum Friedenssaal, die Flaggenhissung und das „Buch des Friedens“ bieten Bewohnern wie Besuchern die Möglichkeit, Geschichte aktiv zu erleben. Gleichzeitig betonen die Feierlichkeiten die Rolle der Stadt als Förderin von Dialog und Versöhnung.

Quelle