Münster bleibt Vorreiter: 600 Fairtrade-Fußbälle für Schulen in Niedersachsen
Agata HübelMünster bleibt Vorreiter: 600 Fairtrade-Fußbälle für Schulen in Niedersachsen
Münster verlängert seinen Status als "Fairtrade-Stadt" um zwei weitere Jahre
Die Stadt Münster hat ihre langjährige Verpflichtung für fairen Handel erneut unter Beweis gestellt – unter anderem durch die jüngste Aktion, bei der 600 mit dem Fairtrade-Siegel zertifizierte Fußballbälle an kommunale Schulen in Niedersachsen verteilt wurden. Die Bälle, die im Sportunterricht zum Einsatz kommen, sind Teil umfassender Initiativen zur Förderung eines ethischen Konsums.
Die Idee, Schulen mit fair gehandelten Fußballbällen auszustatten, stammte von der Steuerungsgruppe "Fairtrade-Town Münster". Dieses Gremium, koordiniert vom Amt für Internationale Angelegenheiten, vereint Vertreter:innen verschiedener lokaler Organisationen. Seine Aufgabe besteht darin, Fairtrade-Projekte zu begleiten und sicherzustellen, dass die Stadt die Kriterien für die Auszeichnung erfüllt.
Hayrie Salish, Mitarbeiterin im Internationalen Amt der Stadt Münster, leitet die Koordination der Fairtrade-Initiativen. Sie fungiert als zentrale Ansprechpartnerin für Kampagnen wie die Fußballverteilung und trägt dazu bei, Münsters Status als "Fairtrade-Stadt" zu erhalten. Das Amt betreut zudem das Netzwerk "Schulen und Kitas in Münster für Fairen Handel", das die bildungspolitische Auseinandersetzung mit fairen Handelsstrukturen fördert. Die 600 nun im Schulsport eingesetzten Bälle sind nachhaltig produziert und tragen das Fairtrade-Siegel. Erste Rückmeldungen zeigen, dass sie im Sportunterricht gut ankommen. Der Einkauf steht in Einklang mit Münsters 14-jähriger ununterbrochener Tradition als Fairtrade-Stadt – ein Titel, der durch regelmäßige Anträge des Amts für Internationale Angelegenheiten verlängert wird.
Die Fußballbälle sind in den Schulen bereits ein Erfolg und stärken bei Schüler:innen das Bewusstsein für fairen Handel. Münsters fortlaufende Auszeichnung als Fairtrade-Stadt spiegelt seinen strukturierten Ansatz wider – von Vorschlägen der Steuerungsgruppe bis hin zu konkreten Maßnahmen wie der Anschaffung ethisch produzierter Sportausrüstung. Die nächste Verlängerungsbewerbung wird in zwei Jahren wieder vom Amt für Internationale Angelegenheiten in Hannover eingereicht.






