Mönchengladbach scheitert an Itakura-Rückkehr – jetzt droht der Abstiegskampf
Salvatore HarloffMönchengladbach scheitert an Itakura-Rückkehr – jetzt droht der Abstiegskampf
Borussia Mönchengladbach zog im Wintertransferfenster eine Rückkehr des Verteidigers Ko Itakura in Erwägung. Der Verein lotete eine Verpflichtung aus, lehnte sie schließlich aber als nicht umsetzbar ab. Unterdessen steht die Mannschaft vor einer entscheidenden Serie von Spielen, beginnend mit einem Heimspiel gegen Bayer Leverkusen am kommenden Wochenende.
Wie berichtet wurde, prüfte der Bundesligist eine Rückkehr Itakuras, der von 2022 bis 2025 drei Spielzeiten für den Club absolvierte. In dieser Zeit bestritt er 80 Pflichtspiele – seine höchste Anzahl für einen Verein. Doch die Gespräche kamen über ein erstes Stadium nicht hinaus.
Itakura war im vergangenen Sommer zu Ajax Amsterdam gewechselt, doch seine Zeit in den Niederlanden verlief holprig. Obwohl er in dieser Saison in 21 Partien zum Einsatz kam – meist in der Startelf – ist seine Rolle inzwischen ungewiss. Selbst VfL Wolfsburg erkundigte sich Anfang Februar nach seiner Verfügbarkeit, nachdem seine Leistungen für Diskussionen sorgten.
Auf dem Platz kämpft Mönchengladbach weiterhin mit Formschwächen. Die Mannschaft blieb in den letzten vier Bundesliga-Spielen ohne Sieg. Mit nur drei Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz wächst der Druck. Im Wintertransferfenster verpflichtete der Club zwar drei Leihspieler – Ko Takai, Hugo Bolin und Alejo Sarco –, doch dauerhafte Verstärkungen blieben aus.
Nun richtet sich der Fokus auf das Duell gegen Leverkusen am Samstag. Eine Niederlage könnte die Gladbacher näher an den Abstiegskampf heranführen. Itakura bleibt vorerst bei Ajax, während Mönchengladbach auf den aktuellen Kader setzen muss, um den Klassenerhalt zu sichern.






