Mönchengladbach plant modernes Wirtschaftszentrum an der Rheinstraße mit Öko-Bonus
Toralf ZänkerMönchengladbach plant modernes Wirtschaftszentrum an der Rheinstraße mit Öko-Bonus
Mönchengladbach will das Industriegebiet an der Rheinstraße in ein modernes Wirtschaftszentrum verwandeln. Der Stadtrat hat die Weichen für die Einleitung eines Bebauungsplanverfahrens gestellt, das Teil des „Nachhaltigen Gewerbeflächenkonzepts“ der Stadt ist. Das Vorhaben sieht gewerbliche Ansiedlungen sowie neue Grünflächen vor, um Wachstum und Klimaresilienz zu fördern.
Der Ausschuss für Planung, Bau und Stadtentwicklung gab am Dienstag, dem 23. Juni, grünes Licht für den Start des Bebauungsplanverfahrens. Der „Bebauungsplan GE Rheinstraße“ schafft die rechtliche Grundlage für die Neugestaltung des Gebiets zwischen Rheinstraße, Schwalmstraße, Hofstraße und August-Monforts-Straße, angrenzend an das Gelände von GE Vernova.
Ein zentraler Bestandteil des Projekts ist die Verlegung des NEW-Busdepots auf das Gelände der ehemaligen Niederrhein-Kaserne. Dadurch werden Flächen für gewerbliche Nutzungen frei. Zudem plant die Stadt einen Grünzug von der Schwalmstraße in Richtung Hardterbroicher Markt, der die Entwässerung verbessern, den Hochwasserschutz stärken und die Klimaanpassung vorantreiben soll.
GE Vernova benötigt mehr Raum für seine Expansion und um langfristig in Mönchengladbach bleiben zu können. Die Umgestaltung soll rund 390 bestehende Arbeitsplätze sichern und etwa 200 neue schaffen. Das Bebauungsplanverfahren ermöglicht die Umsetzung des Projekts im Rahmen der „Prioritätenliste Gewerbeentwicklung“ der Stadt. Nach Abschluss wird das Gebiet wirtschaftliche Entwicklung mit ökologischen Vorteilen verbinden. Die neuen Flächen tragen zudem dazu bei, den Wasserabfluss zu regulieren und das Hochwasserrisiko im Stadtteil zu verringern.
