23 May 2026, 18:11

Minijobber haben Anspruch auf bezahlten Urlaub – so berechnen Sie Ihren

Wie viel Urlaubsanspruch habe ich in einem Mini-Job?

Minijobber haben Anspruch auf bezahlten Urlaub – so berechnen Sie Ihren

Minijobber in Deutschland haben Anspruch auf bezahlten Urlaub – genau wie Vollzeitbeschäftigte. Die genaue Anzahl der Tage hängt davon ab, wie oft sie pro Woche arbeiten. Eine klare Formel hilft dabei, den Urlaubsanspruch zu berechnen, selbst wenn die Arbeitszeiten schwanken.

Nach dem Bundesurlaubsgesetz stehen Arbeitnehmern mindestens 24 bezahlte Urlaubstage zu, wenn sie an sechs Tagen in der Woche arbeiten. Bei Minijobbern mit weniger Arbeitstagen ändert sich die Berechnung. Eine einfache Methode – die wöchentlichen Arbeitstage mit vier multiplizieren – ergibt den jährlichen Anspruch. Wer beispielsweise an zwei Tagen pro Woche arbeitet, erhält so acht Urlaubstage.

Bruchteile von Tagen können die Sache verkomplizieren. Ergibt die Rechnung eine ungerade Zahl, wird ab einem halben Tag aufgerundet. Verbleibende Stunden, die keinen halben Tag ergeben, können als zusätzliche Freistunden genommen oder bei Beendigung des Jobs ausgezahlt werden.

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Manche Minijobber arbeiten nicht jeden Woche an denselben Tagen. In solchen Fällen wird der Urlaubsanspruch anhand der gesamten Arbeitstage im Jahr berechnet. Arbeitgeber können zudem mehr als das gesetzliche Minimum gewähren, wenn der Arbeitsvertrag oder ein Tarifvertrag dies vorsieht.

Minijobber müssen ihren vollen Urlaubsanspruch erhalten – auch bei unregelmäßigen Arbeitszeiten. Die Regeln sorgen für Fairness, egal ob sie einen oder fünf Tage pro Woche arbeiten. Arbeitgeber und Beschäftigte können sich zudem auf zusätzlichen Urlaub über das gesetzliche Mindestmaß hinaus einigen, wenn sie dies wünschen.

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