Maxi Beier fehlt im DFB-Kader – trotz Topform bei Borussia Dortmund
Maxi Beier von Borussia Dortmund wurde nicht für die aktuelle Nominierung der deutschen Nationalmannschaft für die Testspiele gegen die Schweiz und Ghana berücksichtigt. Der 20-jährige Stürmer überzeugt derzeit mit starken Leistungen – in 15 Pflichtspielen erzielte er fünf Tore. Dennoch wirft seine Nichtberücksichtigung Fragen auf, obwohl Bundestrainer Julian Nagelsmann World-Cup-Anwärtern weiterhin eine Chance einräumt.
Sein letzter Einsatz im Nationaltrikot datiert auf Oktober 2022, als er in einem WM-Qualifikationsspiel gegen Nordirland auflief. Seither hat Beier auf Vereinsebene eine deutliche Leistungssteigerung gezeigt, bleibt aber weiterhin unberücksichtigt. BVB-Legende Roman Weidenfeller äußerte öffentlich Kritik an der Entscheidung, den jungen Angreifer nicht zu nominieren.
Nagelsmann sucht nach schnellen Stürmern, die besonders im Konter glänzen. Neben Beier stehen auch Karim Adeyemi und Kevin Schade im Fokus. Adeyemi, der bereits 11 Länderspiele (ein Tor) bestritten hat, zeigte zwar Momente hoher Klasse, kämpft jedoch mit Konstanzproblemen – ein Grund, warum er in den letzten Kaderlisten fehlte, trotz seines spielentscheidenden Potenzials.
Die anstehenden Testspiele im März 2023 bieten den Spielern eine weitere Gelegenheit, sich für die WM zu empfehlen. Nagelsmann betonte, dass die Leistungen zwischen jetzt und dem Turnier über die endgültige Nominierung entscheiden werden. Für Beier bleibt die Wartezeit – er muss sich weiter verbessern, um zurück in den Kreis der Kandidaten zu drängen.
Seine Abwesenheit bei den März-Länderspielen lässt seine WM-Chancen in der Schwebe. Da Nagelsmann auf konterstarke Stürmer setzt, bleibt der Konkurrenzkampf zwischen Beier, Adeyemi und Schade hart umkämpft. Die finale Auswahl wird von der Form und Fitness in den kommenden Monaten abhängen.






