Massendemonstrationen in Köln: Tausende protestieren gegen das iranische Regime
Agata HübelMassendemonstrationen in Köln: Tausende protestieren gegen das iranische Regime
Tausende Menschen werden am Samstag in Köln gegen das klerikale Regime des Iran demonstrieren. Acht separate Kundgebungen sind bei der örtlichen Polizei angemeldet, die meisten davon in der Nähe der Innenstadt und des Kölner Doms. Die Behörden rechnen mit großen Menschenmengen und möglichen Verkehrsbehinderungen in zentralen Bereichen.
Jede der acht Demonstrationen könnte bis zu 800 Teilnehmer anziehen, sodass insgesamt mehrere Tausend Menschen erwartet werden. Zu den Hauptveranstaltungsorten zählen das Domgelände und benachbarte Plätze sowie Deutz auf der östlichen Rheinseite. Die Polizei wird an allen Orten Kräfte einsetzen, um für Ordnung und Sicherheit zu sorgen.
Mit Verkehrsbehinderungen ist insbesondere rund um den Dom und den Hauptbahnhof zu rechnen. Autofahrer und Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs wurden aufgefordert, sich auf mögliche Verzögerungen einzustellen. Eine kleinere Kundgebung mit etwa 50 Teilnehmern richtet sich zudem gegen die Politik und Einmischung der USA in Venezuela. Im Gegensatz zu den Protesten gegen das iranische Regime wurden für die regierungskritischen Versammlungen keine konkreten Organisatoren genannt. Ähnliche Demonstrationen in Deutschland zogen in der Vergangenheit jedoch Unterstützung von Frauenrechtsaktivistinnen, politischen Parteien wie der SPD (AKSH), der CDU und den Grünen sowie Solidaritätsbekundungen für die iranische Opposition im Exil auf sich, darunter Persönlichkeiten wie Reza Pahlavi.
Die Proteste werden eine deutliche Ablehnung der iranischen Regierung in Köln sichtbar machen. Während die Polizei alle Veranstaltungsorte überwacht, liegt der Fokus darauf, die öffentliche Sicherheit trotz der erwarteten Einschränkungen zu gewährleisten. Sowohl Veranstalter als auch Behörden haben sich auf eine großangelegte Beteiligung an mehreren Standorten vorbereitet.






