Mann bedroht Sennestädter Lokal mit scharfer Handgranate – weil er Wodka wollte
Salvatore HarloffHandgranaten-Drohung in Bielefeld - Angeklagter schweigt - Mann bedroht Sennestädter Lokal mit scharfer Handgranate – weil er Wodka wollte
62-Jähriger vor Gericht: Mann droht Restaurant in der Nähe mit scharfer Handgranate
Anfang 2026 musste sich ein 62-jähriger Deutscher vor Gericht verantworten, nachdem er ein Restaurant in der Nähe von Bielefelds Stadtteil Sennestadt mit einer scharfen Handgranate bedroht hatte. Der Vorfall ereignete sich am 26. Oktober 2025, als der stark alkoholisierte Angeklagte von den Mitarbeitern Wodka verlangte. Wie aus den Gerichtsakten hervorgeht, schwieg er während der ersten Verhandlung.
Der Konflikt eskalierte, als das Restaurantpersonal sich weigerte, dem Mann ein Glas Wodka auszuschenken. Daraufhin erklärte er: "Ich will sterben" – und zog eine Handgranate hervor. Spätere Untersuchungen bestätigten, dass es sich um ein funktionsfähiges Sprengmittel handelte, das hätte detonieren können.
Aus Angst um ihre Sicherheit übergaben die Angestellten dem Mann eine Flasche Wodka. Dieser forderte daraufhin drei weitere, bevor die Polizei eintraf. Bei der Festnahme schossen Beamte dem Mann ins Bein, wobei er schwer verletzt wurde.
Der Prozess soll bis zum 20. März 2026 laufen; zwei weitere Verhandlungstermine sind anberaumt. Bisher gab es in den deutschen Medien weder eine öffentliche Reaktion noch eine breitere Debatte über den Fall.
Dem Angeklagten wird ein Verstoß gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz vorgeworfen. Im Mittelpunkt des Verfahrens steht der Vorfall vom Oktober 2025, bei dem er mit einer scharfen Granate Alkohol erpresste. Das Gericht wird nun über die rechtlichen Konsequenzen seines Handelns entscheiden.






