24 April 2026, 18:37

Lünener Kinderschutzkonferenz 2025: Gemeinsam für mehr Sicherheit der Kinder

Eine Gruppe von Kindern steht vor einem Netz mit einer Frau im Vordergrund, während Menschen mit Helmen, eine Leiter, eine Wand und Bäume im Hintergrund zu sehen sind.

Lünener Kinderschutzkonferenz 2025: Gemeinsam für mehr Sicherheit der Kinder

Dritte Lünener Kinderschutzkonferenz: Gemeinsame Verantwortung für mehr Sicherheit

Am 31. Oktober 2025 fand im LÜKAZ Kultur- und Bürgerzentrum die dritte Lünener Kinderschutzkonferenz statt. Rund 150 Fachkräfte aus verschiedenen Bereichen kamen zusammen, um Wege zur Stärkung des Kinderschutzes und der Unterstützung von Kindern in der Stadt zu diskutieren. Im Mittelpunkt standen Teamarbeit und inklusive Ansätze unter dem Motto "Kinderschutz als gemeinsame Aufgabe".

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Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns eröffnete die Konferenz mit einem Appell zur Zusammenarbeit beim Schutz von Kindern. Seine Worte gaben den Ton für einen Tag voller Diskussionen über die Verbesserung lokaler Kinderschutzmaßnahmen vor.

Zwei Hauptrednerinnen und Hauptredner sprachen zu den Teilnehmenden: Prof. Dr. Heike Wiemert und Jan Pöter. Sie beleuchteten aktuelle und künftige Herausforderungen im Kinderschutz und betonten, warum eine verbindliche Zusammenarbeit zwischen Behörden und Einrichtungen unverzichtbar ist. Ihre Vorträge zeigten Lücken in den bestehenden Systemen auf und wie gemeinsame Anstrengungen diese schließen können.

Nach den Fachvorträgen folgte eine Informationsmesse mit Netzwerkgelegenheiten. Die Nachmittagsveranstaltungen boten Fachkräften die Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und lokale Hilfsangebote kennenzulernen. Ziel war es, die Vernetzung zwischen Schulen, Sozialdiensten und anderen kinderbezogenen Einrichtungen zu stärken.

Matthias Kossow, Kinderschutzkoordinator der Stadt Lünen, bezeichnete die Konferenz als einen "unverzichtbaren Standard" für die Arbeit vor Ort – und das seit 2023. Er erläuterte, dass die Veranstaltung dazu beitrage, lokale Netzwerke zu festigen und fachliche Praktiken zu verbessern. Das übergeordnete Ziel: Kindern in Lünen ein möglichst sicheres und förderliches Umfeld zum Aufwachsen zu bieten.

Die Konferenz brachte Expertinnen und Experten zusammen, um konkrete Schritte für einen besseren Kinderschutz zu erörtern. Durch den Aufbau von Partnerschaften und den Austausch von Wissen will die Stadt eine sicherere Zukunft für ihre jungen Einwohnerinnen und Einwohner schaffen. Die Organisatorinnen und Organisatoren planen, die Veranstaltung als festen Bestandteil der laufenden Kinderschutzbemühungen in Lünen fortzuführen.

Quelle