22 February 2026, 14:27

Lipper verliert fünfstellige Summe durch raffinierten Online-Betrug mit Deepfake-Videos

Ein Plakat mit Text und Logo, auf dem steht: "Wenn Unternehmen versteckte Gebühren in Familienrechnungen einführen, kann das monatlich Hunderte Dollar kosten."

Lipper verliert fünfstellige Summe durch raffinierten Online-Betrug mit Deepfake-Videos

Ein Einwohner aus Lippe hat sein gesamtes Erspartes verloren, nachdem er auf einen Online-Handelsbetrug hereingefallen ist. Die Betrüger nutzten eine gefälschte Handelsplattform und Deepfake-Videos, um ihn dazu zu bringen, hohe Geldsummen zu überweisen. Seine Verluste belaufen sich mittlerweile auf einen fünfstelligen Betrag.

Der Betrug begann, als das Opfer sich auf der betrügerischen Handelsplattform registrierte. Kurz darauf forderten die Kriminellen wiederholt Vorabgebühren ein – angeblich für notwendige Investitionen. Um diese Kosten zu decken, wurde der Mann dazu gedrängt, einen Kredit aufzunehmen.

Anschließend setzten ihn die Betrüger unter Druck, weitere Einzahlungen zu tätigen. Statt Auszahlungen wies man ihn an, Gelder auf Kryptowährungsbörsen zu transferieren. Das Geld sah er nie wieder – zurück blieb nur ein Berg Schulden.

Mit KI-erzeugten Deepfake-Videos in Werbeanzeigen gaukelten die Täter dem Opfer vor, die Plattform sei seriös. Die Behörden warnen, dass solche Methoden bei Anlagebetrug immer häufiger eingesetzt werden.

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Die Polizei rät allen, die ein verdächtiges Anlageangebot erhalten, sich umgehend zu melden. Eine Überprüfung der Anbieter über die BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) kann vor Betrug schützen. Kredite für angebliche Gebühren in Zusammenhang mit Betrugsmaschen verschärfen die finanzielle Not der Opfer nur zusätzlich.