18 December 2025, 10:29

Laumann diskutiert flexibles Renteneintrittsalter für körperlich Belastete

Eine alte Frau mit Brille steht rechts neben einem alten Mann im Jackett, mit vielen Menschen im Hintergrund.

Laumann diskutiert flexibles Renteneintrittsalter für körperlich Belastete

NRW-Arbeitsminister Laumann offen für höheres Renteneintrittsalter

Teaser: NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann kann sich ein späteres Renteneintrittsalter für bestimmte Berufe vorstellen.

17. Dezember 2025, 13:46 Uhr

Die Bundesregierung hat eine vorläufige Einigung in der Rentenpolitik erzielt und das Rentenniveau bei 48 Prozent des durchschnittlichen Arbeitseinkommens festgeschrieben. Gleichzeitig wird weiter darüber diskutiert, wie das Renteneintrittsalter für verschiedene Berufsgruppen angepasst werden kann. Arbeitsminister aus SPD und CDU haben Reformvorschläge vorgelegt, um die Tragfähigkeit des Systems angesichts steigender Lebenserwartung zu sichern.

Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) setzt sich für ein Modell ein, bei dem das Renteneintrittsalter von den Beitragsjahren abhängt. Ihr CDU-Kollege Karl-Josef Laumann aus Nordrhein-Westfalen signalisierte grundsätzliche Zustimmung, betonte jedoch Ausnahmen für körperlich besonders belastende Tätigkeiten. Er nannte explizit Dachdecker und Pflegekräfte in der Altenhilfe, die realistisch nicht bis 70 arbeiten könnten.

Die Rentenreform sieht das Niveau vorerst bei 48 Prozent vor, doch weitere Anpassungen stehen bevor. Im Mittelpunkt der Debatten wird stehen, wie Nachhaltigkeit und berufsgerechte Fairness in Einklang gebracht werden können. Die Vorschläge der Kommission werden maßgeblich beeinflussen, wie sich die Rentenvorschriften in den kommenden Jahren an den demografischen Wandel anpassen.

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