02 May 2026, 10:14

Lächeln-Blitzgerät in Dülmen-Merfeld soll Kinder an Zebrastreifen schützen

Schwarzes und weißes Foto von Kindern, die eine Straße an einer Ampel überqueren, mit Fußgängern und Bänken im Vordergrund und Säulen mit Deckenleuchten im Hintergrund.

Lächeln-Blitzgerät in Dülmen-Merfeld soll Kinder an Zebrastreifen schützen

Neues „Lächeln-Blitzgerät“ in Dülmen-Merfeld soll Sicherheit an Fußgängerüberweg erhöhen

An der Rekener Straße in Dülmen-Merfeld wurde ein sogenanntes Lächeln-Tempoanzeiger installiert, um die Sicherheit in der Nähe eines Fußgängerüberwegs zu verbessern. Das Gerät zeigt Autofahrern, die sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung halten, ein grünes, lächelndes Gesicht – wer zu schnell fährt, sieht stattdessen ein rotes, missmutiges Symbol. Gleichzeitig hat die örtliche Polizei ihre Bemühungen intensiviert, Kindern den sicheren Umgang im Straßenverkehr beizubringen.

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Am 28. Oktober 2022 besuchten Verkehrspolizistin Anja Maaßen und die Verkehrsicherheitsberaterin Eva-Maria Gallus den St.-Antonius-Kindergarten. Vor Ort übten sie mit den Kindern am Zebrastreifen das richtige Überqueren der Straße. In praktischen Übungen durften die Kleinen unter Aufsicht das sichere Verhalten im Verkehr trainieren.

Die Beamten betonten dabei besonders die Bedeutung von Sichtbarkeit und erklärten, wie man sich an Fußgängerüberwegen korrekt verhält. Zudem warnten sie die Kinder vor typischen Gefahren, etwa wenn sie die Geschwindigkeit von Fahrzeugen falsch einschätzen oder fahrende Autos mit parkenden verwechseln. Solche Schulungen sind Teil der regelmäßigen Verkehrspräventionsprogramme der Kreispolizei Coesfeld, die in Kindergärten und Grundschulen durchgeführt werden.

Die neue Tempoanzeige soll Autofahrer daran erinnern, dass täglich – insbesondere Kinder – den Überweg nutzen. Die Behörden appellieren an die Motoristen, in diesem Bereich besonders aufmerksam und geduldig zu sein, um die jüngsten Verkehrsteilnehmer zu schützen.

Durch die Kombination aus Geschwindigkeitskontrolle und Aufklärung der Kinder sollen die Risiken am Fußgängerüberweg verringert werden. Während Autofahrer dazu angehalten werden, die vorgeschriebenen Tempolimits einzuhalten, lernen die Kinder essenzielle Sicherheitsregeln. Beide Maßnahmen tragen dazu bei, in Dülmen-Merfeld ein sicheres Umfeld für Fußgänger zu schaffen.

Quelle