08 January 2026, 20:23

Kriegserinnerungen einer Stuttgarterin: Ein Abend mit Marianne Tombeux im Januar 2026

Eine Collage mit einer Gruppe von Kindern und Text.

Kriegserinnerungen einer Stuttgarterin: Ein Abend mit Marianne Tombeux im Januar 2026

Öffentlicher Vortrag über Kriegsinnerungen in Stuttgart im Januar 2026

Im Januar nächsten Jahres findet in Stuttgart ein kostenloser öffentlicher Vortrag über Erinnerungen an die Kriegszeit statt. Die Volkshochschule Stuttgart (VHS) veranstaltet einen Abend mit Marianne Tombeux, die als Kind den Zweiten Weltkrieg in der Stadt miterlebte. In ihrem persönlichen Bericht wird sie aus ihrem eigenen Buch über Evakuierung, Überleben und die Zerstörung ihrer Heimatstadt lesen.

Die Veranstaltung mit dem Titel „Eine Kindheit in Stuttgart während des Zweiten Weltkriegs“ ist für den 15. Januar 2026 geplant und dauert von 18:00 bis 19:30 Uhr im VHS-Gebäude in der Violengasse. Die Organisatoren arbeiten für die Diskussion mit dem Stadtmuseum Stuttgart zusammen.

Marianne Tombeux war erst sechs Jahre alt, als der Krieg Stuttgart erreichte. Sie erlebte die Bombenangriffe, die ihre Familie zur Flucht zwangen, sowie die spätere Rückkehr in eine zerstörte Stadt. Beim Vortrag wird sie Passagen aus ihrem Buch vorlesen und dabei diese Ereignisse sowie ihre langfristigen Folgen schildern. Die Zuhörer erfahren von ihr, wie die Evakuierung ablief und welchen Schock die fast vollständige Zerstörung Stuttgarts auslöste. Ziel der Veranstaltung ist es, die lokale Geschichte durch persönliche Erzählungen statt durch abstrakte Fakten lebendig zu halten.

Der Vortrag bietet den Bürgern die Möglichkeit, sich über die Augenzeugenperspektive mit Stuttgarts Vergangenheit zu verbinden. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Tombeux’ Buch und ihre Erinnerungen schaffen eine direkte Verbindung zu den Kriegserfahrungen der Stadt.

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