Kreis Herford und Jobcenter stärken Integration durch neue Kooperationsvereinbarung
Janin FinkeKreis Herford und Jobcenter stärken Integration durch neue Kooperationsvereinbarung
Kreis Herford und Jobcenter Herford unterzeichnen neue Kooperationsvereinbarung zur Verbesserung der lokalen Integrationsarbeit
Der Kreis Herford und das Jobcenter Herford haben eine neue Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, um die lokale Integrationsarbeit zu stärken. Die Vereinbarung formalisiert ihre gemeinsame Arbeit im Rahmen des Kommunalen Integrationsmanagements (KIM), das darauf abzielt, die Unterstützung für Neuankömmlinge effizienter zu gestalten. Beide Seiten werden künftig enger zusammenarbeiten, um strukturelle Hürden abzubauen und Integrationsprozesse zu optimieren.
Die Vereinbarung festigt die bestehende KIM-NRW-Initiative, die der Kreis Herford seit 2022 umsetzt. Gemäß den neuen Regelungen wird der Kreis eine Vollzeitstelle für eine Fallmanagerin oder einen Fallmanager im Jobcenter finanzieren – inklusive IT-Ausstattung und fachlicher Betreuung. Das Jobcenter stellt im Gegenzug Büroräume zur Verfügung und bindet die Fachkraft in den Arbeitsalltag sowie in lokale Netzwerke ein.
Die Fallmanagerinnen und Fallmanager konzentrieren sich auf individuelle Beratung, identifizieren Lücken in den Integrationsangeboten und entwickeln maßgeschneiderte Lösungen. Dieser Ansatz soll Neuankömmlingen den Einstieg erleichtern, indem gezielt auf ihre Bedürfnisse eingegangen und die Zusammenarbeit zwischen Behörden koordiniert wird.
Unterzeichnet wurde die Vereinbarung von Dr. Burkhard Nolte, Dezernent für Soziales des Kreises Herford, und Yeter Gülal-Karaduman, Geschäftsführerin des Jobcenters Herford. Sie steht im Einklang mit dem landesweiten Ziel Nordrhein-Westfalens, die Integration durch das KIM-Programm effizienter zu gestalten.
Die Partnerschaft markiert einen wichtigen Schritt hin zu besser vernetzten Integrationsdienstleistungen in Herford. Mit der neu geschaffenen Stelle für Fallmanagement können Kreis und Jobcenter Neuankömmlinge nun zielgerichteter unterstützen. Die Vereinbarung baut auf dem KIM-NRW-Rahmen auf und stärkt die behördenübergreifende Zusammenarbeit in der Region.






