28 June 2026, 04:15

Kreis Euskirchen simuliert Erdbeben: Großübung testet Krisenmanagement unter Realbedingungen

FW Mechernich: Erdbebenübung für nachhaltige Einsatzleitung

Kreis Euskirchen simuliert Erdbeben: Großübung testet Krisenmanagement unter Realbedingungen

Kreis Euskirchen testet Krisenmanagement in Großübung

Der Kreis Euskirchen hat kürzlich eine groß angelegte Übung durchgeführt, um seine Fähigkeiten im Krisenmanagement zu prüfen. Das Szenario sah ein schweres Erdbeben im nördlichen Teil des Kreises vor, das weitreichende Zerstörungen und zahlreiche Verletzte verursachte. Landrat Markus Ramers lobte die Übung im Nachgang als wichtigen Schritt zur Stärkung nachhaltiger Strukturen in der Notfallvorsorge.

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Die Simulation basierte auf einem Beben der Stärke 6,5 – eine Annahme, die sich an der Risikobewertung der Bundesregierung aus dem Jahr 2019 orientierte. Diese hatte die Kölner Bucht, zu der auch der Kreis Euskirchen zählt, als Erdbebenregion mit einer Gefährdungsstufe von 2 bis 3 eingestuft. Die fiktive Katastrophe erforderte schnelle Einsatzmaßnahmen, die Priorisierung von Ressourcen und eine abgestimmte Zusammenarbeit verschiedener Behörden.

Rund 100 ehrenamtliche und hauptberufliche Einsatzkräfte nahmen an der Übung teil. Zum Führungsstab gehörten Kräfte aller kommunalen Feuerwehrverbände des Kreises sowie Fachberater. Acht Mitglieder der Feuerwehr Mechernich übernahmen dabei verschiedene Rollen im Team. Unter der Führungsebene D – wie in der Feuerwehrdienstvorschrift 100 definiert – wurden Kommunikationssysteme und Entscheidungsprozesse unter Druck getestet.

Ziel der Übung war es, die Fähigkeiten des Kreises zur Bewältigung großer Schadenslagen zu verbessern. Landrat Markus Ramers bezeichnete sie als „wichtigen Meilenstein für die Krisenvorsorge“. Für weitere Informationen steht Alexander Kloster von der Freiwilligen Feuerwehr Mechernich unter [email protected] zur Verfügung.

Quelle