Krefeld Pinguine drehen Spiel und feiern dramatischen 4:3-Sieg gegen Crimmitschau
Janin FinkeKrefeld Pinguine drehen Spiel und feiern dramatischen 4:3-Sieg gegen Crimmitschau
Die Krefeld Pinguine haben in einem packenden Spiel vor begeisterten 5.771 Zuschauern in der Yayla Arena einen dramatischen 4:3-Sieg gegen die Eispiraten Crimmitschau errungen. Mit diesem Erfolg gehen sie in die Pause des DEB-Pokals auf dem zweiten Tabellenplatz der Liga.
Ein spätes Comeback in der Schlussphase drehte die Partie, nachdem die Gastgeber zunächst einen holprigen Start erwischt hatten.
Früh ging Krefeld in Führung: Alexander Weiß überwanden Crimmitschaus Torhüter Kevin Reich bereits nach zwei Minuten und beendeten damit dessen Shutout-Serie von über 121 Minuten. Doch die Freude währte kurz – Dylan Wruck glich für die Gäste in der fünften Minute zum 1:1 aus.
Die Pinguine dominierten das Spielgeschehen und kamen bis zur zweiten Pause auf 37:15 Torschüsse, lagen aber überraschend mit 1:2 zurück. Im letzten Drittel drehte sich das Blatt: Philip Gogulla erzielte nach einer Vorlage von Max Newton den Ausgleich zum 2:2.
Als die Zeit davonlief, brachte Mathew Santos Krefeld in der 57. Minute in Überzahl mit 3:2 in Führung. Nur eine Minute später machte Jon Matsumoto mit einem Treffer ins leere Tor alles klar – 4:2. Zwar verkürzten die Eispiraten noch einmal, doch die Pinguine sicherten sich am Ende die drei Punkte.
Drei Tore im Schlussabschnitt besiegelten die Wende nach einem nervenaufreibenden Hin und Her. Die Fans erlebten damit ein spektakuläres Finale.
Mit diesem Erfolg gehen die Krefeld Pinguine selbstbewusst in die DEB-Pokal-Pause. Die starke Schlussphase entschädigte für die enttäuschenden ersten 40 Minuten. Nun gilt es, die Form zu halten, wenn die Liga nach der Pause weitergeht.






