Köln und Düsseldorf feiern trotz Regen den bunten Karnevalsstart
Toralf ZänkerNasser Karneval-Auftakt in den Rheinfestungen - Köln und Düsseldorf feiern trotz Regen den bunten Karnevalsstart
Karnevalsfeiern in Nordrhein-Westfalen gestartet – Köln und Düsseldorf im Festtaumel
In Nordrhein-Westfalen haben die Karnevalsfeiern begonnen, mit Köln und Düsseldorf als Zentrum des bunten Treibens. Zehntausende Jecken strömen zu Weiberfastnacht auf die Straßen – dem frauendominierten Auftakt des Straßenkarnevals. Doch das Wetter droht die Stimmung zu trüben: Regen und stürmische Winde ziehen in dieser Woche über die Region hinweg.
Der karnevalistische Ernstfall begann am Donnerstag, als Frauen in Städten wie Köln und Düsseldorf symbolisch das Zepter übernahmen. In Köln führten das traditionelle Dreigestirn – Prinz, Bauer und Jungfrau – die Feierlichkeiten an, während in Düsseldorf die Möhnen, die Karnevals-"Nonnen", in einem scherzhaften Coup den Oberbürgermeister "entführten". Um 11:11 Uhr läuteten auf dem Kölner Alter Markt Bräuche wie das Bützen (freundschaftliches Küssen) und das Schunkeln (im Takt wiegen) offiziell den Start ein.
Rund 60.000 Teilnehmer in etwa 250 Gruppen sowie 90 Festwagen werden bei den Kölner Karnevalsumzügen erwartet. Allein Weiberfastnacht lockt riesige Menschenmengen an – traditionell stürmen Frauen spielerisch Rathäuser, um für einen Tag die Macht zu übernehmen.
Das Wetter spielt jedoch nicht mit: Am Donnerstag gab es Schauer, böige Winde und Temperaturen zwischen 8 und 11 Grad. Auch Freitag und Samstag bleibt es bewölkt mit Schauern oder sogar Schneefällen in einigen Gebieten. Erst am Sonntag sind kurze sonnige Abschnitte vorhergesagt – eine kleine Verschnaufpause im trüben Grau.
Trotz Regen und Wind halten die rheinischen Karnevalisten an ihren Traditionen fest. Die symbolische Frauenmachtübernahme und die Straßenumzüge gehen wie geplant über das Wochenende weiter. Die Feiern bleiben ein Magnet für Tausende, die sich vom Wetter nicht abschrecken lassen und mitfeiern.






