24 March 2026, 22:13

KI-gestützte Telemedizin: Vier EU-Länder setzen auf Mona TeleICU für grenzüberschreitende Intensivpflege

Eine Gruppe von Menschen in einem Krankenhauszimmer mit einem Mann, der in ein Mikrofon spricht, einem Bett mit einer Decke darauf links, medizinischen Geräten im Hintergrund, einem Röntgenmaschinenständer, einer Texttafel, einer Tür und Deckenleuchten.

KI-gestützte Telemedizin: Vier EU-Länder setzen auf Mona TeleICU für grenzüberschreitende Intensivpflege

Vier EU-Länder haben mittlerweile die Mona TeleICU-Plattform des Unternehmens Clinomic für die grenzüberschreitende Intensivmedizin eingeführt. Das als Medizinprodukt der Klasse IIa zertifizierte System nutzt Künstliche Intelligenz und verschlüsselte Verbindungen, um die telemedizinische Zusammenarbeit zu verbessern. Seit 2023 setzen Krankenhäuser in Deutschland, Österreich, den Niederlanden und Belgien die Technologie ein.

Erstmals wurde die Mona TeleICU-Plattform in deutschen Kliniknetzwerken eingeführt, darunter renommierte Zentren wie die Charité in Berlin. Sie ermöglicht schnelle Konsultationen und interdisziplinäre Teamarbeit, indem sie Echtzeit-Patientendaten von vernetzten medizinischen Geräten überträgt. Zudem entlastet das System das Personal durch automatisierte Dokumentation sowie berührungsloses Login per Chip-Sensoren und Spracherkennung.

Bis März 2026 hatten sich die Partnerschaften auf Österreich, die Niederlande und Belgien ausgeweitet, wo unter anderem das Universitätsmedizinzentrum Utrecht (UMC Utrecht) die Technologie nutzt. Mona TeleICU ist mit dem Mona PDMS (Patient Data Management System) kompatibel und folgt dem HL7-FHIR-Standard, was die Anbindung an andere klinische Plattformen gewährleistet. Die KI-gestützten Spracherkennungsmodelle, die auf der sicheren Infrastruktur der Clinomic Cloud gehostet werden, optimieren zudem die Datenverarbeitung.

Die Plattform unterstützt das von der EU geförderte Projekt ICUdata4Europe, das den Austausch von Sekundärdaten aus der Intensivmedizin für Forschung und Innovation vorantreibt. Clinomic erhält zudem Förderung für seine Rolle im Europäischen Gesundheitsdatenraum (EHDS), was seine Position als Anbieter grenzüberschreitender Gesundheitslösungen stärkt.

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Mona TeleICU ist nun in vier EU-Ländern im Einsatz und verbessert die Datenverfügbarkeit sowie die Zusammenarbeit in der Intensivmedizin. Der sichere, KI-basierte Ansatz hilft medizinischen Teams, effizienter über Grenzen hinweg zu arbeiten. Die Verbreitung der Plattform nimmt weiter zu – als Teil umfassender EU-Initiativen für Gesundheitsdaten.

Quelle