17 March 2026, 14:13

Karlspreis-Vorstand bekommt fünf neue Mitglieder für europäische Einheit

Altes Dokument mit der Aufschrift "Johann Wolfgang von Goethes Wiener Vertrag, 1777" in einem goldenen Rahmen mit einem Wappen.

Karlspreis-Vorstand bekommt fünf neue Mitglieder für europäische Einheit

Die Gesellschaft zur Verleihung des Internationalen Karlspreises zu Aachen hat fünf neue Mitglieder in ihren Vorstand berufen. Die Ernennungen stehen im Einklang mit dem langjährigen Engagement der Organisation für die europäische Einheit und Werte. Jedes neue Mitglied wurde gemäß den satzungsgemäßen Regeln des Vereins ausgewählt.

Der jährlich verliehene Preis, der mit einem Fonds in Höhe von einer Million Euro für pro-europäische Projekte verbunden ist, wird am 14. Mai 2026 an den ehemaligen italienischen Ministerpräsidenten Mario Draghi vergeben. Bisher wurden jedoch noch keine Details bekannt gegeben, wie die Mittel eingesetzt werden sollen.

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Drei der neuen Vorstandsmitglieder wurden auf Vorschlag des Aachener Stadtrats berufen: Dr. Margrethe Schmeer (CDU), Hermann Josef Pilgram (Bündnis 90/Die Grünen) und Fabia Kehren (SPD). Die beiden weiteren Mitglieder, Sabine Scholt und der ehemalige Bundesminister Hermann Gröhe, wurden als "Weltbürger" bestätigt. Alle fünf sollen die Arbeit der Gesellschaft zur Förderung der europäischen Integration stärken.

Der Vorstand spielt eine zentrale Rolle bei der Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger des Karlspreises sowie bei der Organisation der jährlichen Verleihungszeremonie. In diesem Jahr wurden Vorschläge der AfD und der LINKEN einstimmig abgelehnt. Die Gesellschaft begründete dies damit, dass deren Positionen im Widerspruch zu den pro-europäischen Zielen des Preises stünden.

Die Preisverleihung findet traditionell jedes Jahr an Christi Himmelfahrt in der historischen Krönungshalle Aachens statt. Der Karlspreis würdigt Persönlichkeiten oder Institutionen, die sich besonders um die Einigung Europas verdient gemacht haben. Zu den bisherigen Preisträgern zählen politische Führungspersönlichkeiten, Aktivistinnen und Aktivisten sowie Organisationen, die sich für die europäische Zusammenarbeit einsetzen.

Mit den neuen Berufungen will die Gesellschaft ihre Arbeit zur Stärkung europäischer Werte und Integration weiter ausbauen. Der Vorstand bleibt für die Auswahl künftiger Preisträger sowie die Verwaltung des eine Million Euro umfassenden Projektfonds verantwortlich. Die nächste Verleihung an Mario Draghi ist für den 14. Mai 2026 geplant, wobei die konkreten Pläne für die Verwendung des Preisgeldes noch nicht bekannt sind.

Quelle