23 March 2026, 10:13

Jugendlicher greift 46-Jährigen nach Bus-Streit am S-Bahnhof Ratingen-Hösel an

Plakat, das eine Gruppe von Menschen auf einem Boden zeigt, wobei einer eine Waffe hält, ein Fenster und eine Wand im Hintergrund und den Text "The Great Train Robbery - Trouching a Terrible Tough" oben und unten.

Jugendlicher greift 46-Jährigen nach Bus-Streit am S-Bahnhof Ratingen-Hösel an

46-Jähriger nach Angriff durch Jugendlichen am S-Bahnhof Ratingen-Hösel verletzt

Am Freitagnachmittag, dem 20. März 2026, wurde ein 46-jähriger Mann vor dem S-Bahnhof Ratingen-Hösel von einem Jugendlichen angegriffen. Der Vorfall ereignete sich nach einem Streit in einem Bus und endete mit leichten Verletzungen des Opfers, bevor der Angreifer mit einem weiteren Jugendlichen mit der S6 in Richtung Essen floh.

Auslöser war eine Auseinandersetzung des Mannes mit einer Gruppe lauter Jugendlicher in der Buslinie 770. Nach dem Aussteigen eskalierte die Situation am Bahnhof, wo der mutmaßlich etwa 14 Jahre alte Täter den Mann schlug und trat. Der Angreifer – beschrieben mit kurzen Haaren, heller Kleidung und osteuropäischem Aussehen – ergriff anschließend mit einem zweiten Jugendlichen die Flucht.

Das Opfer wurde ambulant in einem nahegelegenen Krankenhaus behandelt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, sich zu melden. Hinweise zum Streit im Bus oder zum Angriff am Bahnhof können an die Polizei Ratingen unter der Rufnummer +49 2102 9981-6210 gerichtet werden.

Landesweite Statistiken aus Nordrhein-Westfalen verzeichnen für das Jahr 2025 rund 15.000 gewalttätige Straftaten durch Jugendliche. Exakte Zahlen für die Rhein-Ruhr-Region liegen jedoch nicht öffentlich vor, da sie eine Zusammenführung der Daten einzelner Städte wie Düsseldorf, Essen und Dortmund erfordern würden.

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Der Täter ist weiterhin flüchtig, die Behörden sammeln weiter Beweismaterial. Die Verletzungen des Opfers waren nicht lebensbedrohlich, doch der Fall wirft erneut Fragen zur Jugendgewalt in öffentlichen Verkehrsbereichen auf. Ob ein Zusammenhang mit übergeordneten regionalen Trends besteht, wurde von der Polizei bisher nicht bestätigt.

Quelle